Getrocknete Gojibeeren
Als Heilpflanze wird
Goji in China schon seit etwa 600 Jahren in der Provinz Ningxia angebaut. Seit ein paar Jahren ist das Wissen um die wertvollen Inhaltsstoffe und deren gesundheitsfördernde Wirkung auch in der westlichen Welt angekommen. Es ist durchaus interessant, Goji im eigenen Garten anzubauen um die gesunden Früchte zu ernten. Die Chinesische
Wolfsbeere benötigt einen sonnigen Standort in durchlässiger Erde. Sie bildet über zwei Meter lange Ruten aus, die so leicht und biegsam sind, dass sie sich bogig zur Erde neigen. Die Blüten erscheinen im Juni und ähneln der Tomatenblüte, mit denen sie verwand sind. Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen.
Die orangeroten Früchte sitzen an kleinen Stielchen und wachsen direkt am Holz. Die Erntezeit ist August bis September. Die Früchte sind etwa so groß wie ovale Erbsen, schmecken leicht säuerlich herb und etwas bitter. Mittlerweile sind einige Sorten mit süßeren Früchten gezüchtet worden, als auch Sorten mit besonders großen Früchten.
Nach der Pflanzung in leicht gedüngten Gartenboden muss sich der Strauch im ersten Jahr an den neuen Standort gewöhnen. Im zweiten Jahr bildet er neue Triebe aus und mit etwas Glück die ersten Früchte. Eine reichhaltige Ernte ist ab dem vierten Standjahr in Aussicht. Goji (
botanisch: Lycium barbarum) ist nicht anspruchsvoll und erträgt Perioden mit Trockenheit im Sommer sehr gut. Auch ist sie unempfindlich gegenüber Salzen, weshalb sie zur Dünenbefestigung verwendet wird.
Die
Chinesische Wolfsbeere Goji verträgt nur keine Staunässe über längere Zeit. Ist die Pflanze zu groß geworden, kann man sie problemlos im Herbst zurückschneiden, sie treibt problemlos wieder aus.