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Die Blutspende: So funktioniert's!

Autor: Helena | Erstellt am: 15.10.2010 | Gelesen: 558
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Mit einer Blutspende helfen Sie Menschenleben zu retten.

Jeder der schon einmal eine Blutspende benötigte, weiß wie wichtig es ist selbst an Blutspendenaktionen in seiner Stadt teilzunehmen. Die Angst, die viele vor dem Eingriff haben, ist unbegründet, sollte doch die Tatsache allein überwiegen, auf diesem Wege einem anderen Menschen das Leben retten zu können. Wer sich also dazu entscheidet, das erste Mal zu spenden, hat oft Bedenken und stellt sich die Frage wie das Spenden eigentlich im Detail funktioniert und worauf man im Vorfeld achten muss.

Wichtig ist zu wissen, dass keinerlei Ansteckungsgefahr bei Blutspenden besteht und es auch auf keinen Fall der Gesundheit schaden kann, sondern diese eher fördert. Auch ist dies kein großer zeitlicher Aufwand. Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten, mit der Aufnahme der Spenderdaten, der Registrierung, einer ärztlichen Untersuchung und der anschließenden Erholungsphase muss mit einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Blutspende ist, dass man sich gesund fühlt und zwischen 18 und 69 Jahre alt ist. Außerdem muss man ein Mindestgewicht von 50 Kg aufweisen können und einen stabilen Blutdruck sowie keine Körpertemperatur über 37.5 °C haben. Vor der Spende ist unbedingt darauf zu achten, dass ausreichend gegessen und getrunken wird und innerhalb der letzten 12 Stunden kein Alkohol getrunken wurde. Vom Spenden sind außerdem Personen ausgeschlossen, die in den letzten vier Wochen Drogen konsumiert oder die sich in den vergangenen fünf Monaten gepierct oder tätowiert haben. Am wichtigsten vor einer Spende ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Mindestens 1,5 Liter Wasser sollten hier getrunken werden und die gleiche Menge noch einmal nach der Spende. Eine ordentliche Mahlzeit sollte man ebenfalls in den letzten zwei bis drei Stunden gegessen haben.

Wenn man diese Hürde an Grundvoraussetzungen genommen hat, wird man von einem Arzt auf gesundheitliche Tauglichkeit untersucht. Der Blutdruck sowie der Puls werden gemessen und zusätzlich wird der Hämoglobin-Wert durch die Abnahme eines Bluttropfen aus der Fingerkuppe getestet. Dieser Wert gibt Auskunft über die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren. Wenn hier ein unzureichender Eisenwert festgestellt wird, kann leider keine Blutspende erfolgen. An dieser Stelle werden oftmals Eisenpräparate oder eisenhaltige Lebensmittel empfohlen, um beim nächsten Mal eine erfolgreiche Spende zu gewährleisten.

Wenn nun alle Voruntersuchungen vorgenommen wurden, nimmt der Spender auf einer Liege in Rückenlage Platz und die Nadel wird in die Ellenbeuge des rechten oder linken Armes eingeführt. Der Prozess der Abnahme dauert ungefähr 5-10 Minuten. Anschließend muss sich der Körper auf den Blutverlust einstellen. Daher wird eine Ruhepause von etwa zehn Minuten empfohlen. Ein großer Vorteil ist, dass das abgenommene Blut auf die wichtigsten Krankheiten wie HIV, Hepatitis B, Hepatitis C sowie Syphilis untersucht wird. Bei einer eventuellen Erkrankung wird man umgehend informiert.

Helena Schmidt
 
 
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