Android Entwicklung
Entwickelt wurde das System von der Open Handset Alliance und da es sich um OpenSource handelt, kann jeder in der
Android Entwicklung den Code nach Belieben verbessern und auch zur Verfügung stellen. Laut Google werden seit Dezember 2010 jeden Tag 300 000 neue Geräte mit Android aktiviert. Kein Wunder, dass es eine sehr interessante Geschichte des Systems gibt.
Es begann alles mit einer Basis Version und die Version 1.1 wurde dann im Februar 2009 veröffentlicht. Mit dieser war etwa das Speichern von Anhängen in einer MMS möglich. Auffällig ist, dass die neueren Versionen neben einer Versionsnummer auch noch mit dem Namen einer Süßspeise benannt werden. Version 1.5 Cupcake erschien am 30. April 2009. Es war nun ein automatischer Wechsel zwischen Hoch- und Querformat möglich. Neben einer Bildschirmtastatur wurde dem Anwender auch die Möglichkeit zur Wiedergabe von Videos gegeben. Ein Bluetooth Headset konnte auch verbunden werden. Neben der deutschen Sprache wurde unter anderem auch noch Englisch unterstützt. Die weiteren Versionen waren dann 1.6 Donut und 2.0 Eclair, die beide im September und Oktober 2009 auf den Markt kamen. Es wurden hier etwa der Digitalzoom und Blitzlicht im Bereich der digitalen Fotos und eine Unterstützung von Microsoft Exchange, sowie Bluetooth 2.1 eingeführt.
Im Jahr 2010 war es dann soweit, um die Versionen 2.1 Eclair und 2.2 Froyo im Januar und Mai zu veröffentlichen. Der Anwender bekam animierte Hintergrundbilder und genauere Informationen zur Signalstärke geboten. Auch wurde ermöglicht, dass nun mehr Arbeitsspeicher genutzt werden kann. Neben Tethering wurde mit Version 2.2 auch eingeführt, dass sämtliche Apps auch auf der Speicherkarte abgelegt werden können. Am 6. Dezember war dann schon in manchen Gegenden die Version 2.3 Gingerbread verfügbar. Hier wurden die WebM Unterstützung und auch die Unterstützung für Google TV integriert. Einen Schwerkraftsensor gibt es nun außerdem. Zudem wird das Dateisystem Ext4 unterstützt, was von dem einen oder anderen Linux System her bekannt sein dürfte. Ein Update der Version war Gingerbread 2.3.3, wo unter anderem eine Dual-Core Unterstützung implementiert wurde. Ein großer Sprung ist gegeben durch die Versionen 3.0 Honeycomb und 3.1 Icecream. Die Oberfläche wurde benutzerfreundlicher und Google Talk ist jetzt mit Videotelefonie möglich.
Für das gesamte System gibt es sehr viele Apps. Mit Stand zum März 2011 gibt es über 275000 Anwendungen. Pro Monat werden es etwa 30 000 mehr. Zudem sind etwa 63 Prozent der Software kostenfrei beziehbar.