
In Zeiten, in denen in vielen Lebenssituationen Überwachungen im Vordergrund stehen, stehen sie vor einem Boom – die Überwachungsanlagen. Die klassischen Formen der Überwachungsanlagen können Anlagen wie beispielsweise eine Abhöranlage, eine Videoüberwachungsanlage oder nur das simple Babyphone sein.
Alle Anlagen verfolgen eine identische Zielorientierung - die Überwachung – die Spionage und die Kontrolle. Nur in den seltensten Fällen ist dem jeweiligen Personenkreis bewusst, dass im Moment des Geschehens eine Überwachung erfolgt.
Eine
Abhöranlage ist eine Anlage, die audiovisuelle Geräusche und Sequenzen auf Tonmaterial aufzeichnet, die bei Bedarf wiedergegeben werden können. Ursprünge der Abhöranlagen sind bei den Tierforschern zu finden, die die Technik einer Abhöranlage zu nutzen wussten, Tiergeräusche in Gefahrensituationen aufzunehmen und auszuwerten. Nachahmer wie Detekteien - andere Berufsgruppen und weitere Personenkreise waren schnell gefunden. Eine geschickt platzierte "Wanze" in Form eines Minispions reicht völlig aus und die Spionage kann beginnen. Hierbei ist zu beachten – eine Spionage ist gesetzlich verboten.
Die Abhöranlage besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Die "Wanze" ist der Sender, der die geführten Gespräche in Echtzeit an den Ermittler bzw. Detektiv weiterleitet. In den meisten Fällen erfolgt eine Observierung von einem Auto oder einem Kleinbus aus.
In besonderen Fällen macht eine Abhöranlage auch im privaten Bereich Sinn. Immer da, wo es Kleinkinder im Schlaf zu überwachen gilt, ist ein Babyphone in Form einer Abhöranlage empfehlenswert. Statt während des gesamten Schlafes des Kindes die Zeit am Bett verbringen zu müssen, können die getätigten Geräusche durch ein Babyphone vernommen werden. Ein
Babyphone als Abhöranlage ist heutzutage nicht mehr teuer.
Einfacher – effizienter als durch ein Babyphone kann eine Überwachung des Kleinkindes nicht mehr sein...
Oliver Bunzheim