Die 11. Architekturbiennale wurde am 14. 9. 2008 unter ihrem Motto „Out there – Architecture beyond building" gefeiert. Der Kurator forderte die Aussteller der Architekturbiennale dazu auf, sich deren Wurzeln zu besinnen. In 56 Länderbeiträgen, welche sich auf 30 Pavillons erstreckten, wurde die Verantwortung für Umwelt- und Zukunft der Architektur betont. Der deutsche Beitrag zu der Internationalen Architekturausstellung kam von den beiden Architekten Friedrich von Borries sowie von Matthias Böttger. Sie gehören beide zum Berliner Büro "raumtaktik". Wie schon der Staatssekretär Engelbert Lütke sagte, wählte auch eine unabhängige Kommission aus Experten im Auftrag vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Konzept "Updating Germany" zum Sieger aus.
Getreu dem vorherschenden Motto "Out There: Architecture Beyond Building" ist die Stadt Venedig vom 14. September bis zum 23. November das Zentrum der internationalen Architektur. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sponsort den Beitrag der Deutschen in jenem Jahr mit etwa 580.000 Euro. In dem Projekt sammelten Böttger sowie auch von Borries in einem Katalog rund 100 Projekte sowie auch Visionen wie zum Beispiel stromliefernde Pflanzen, das Kite-Segel für Containerschiffe oder auch Wasserflaschen, welche mit Sand gefüllt für den Hausbau genutzt werden sollen. Jene Ideen sollen nach der Ansicht der Architekten eine wesentlich bessere Zukunft ermöglichen. Die 20 wichtigsten Projekte werden bei der Biennale der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und sollen auch die Besucher der Veranstaltung zum Nachdenken anregen. Dies ist das erklärte Ziel der Veranstalter. Die Architekturbiennale findet übrigens jedes Jahr statt, so dass man sich auch in diesem Jahr von den Künsten der Architekten überzeugen kann.
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