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Dicke Gewinne für die Casinos Austria

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 23.07.2010 | Gelesen: 140
Kategorie: News & Pressetexte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das Tochterunternehmen der Casinos Austria CAI möchte mit dem Gewinn aus der Unternehmensanleihe, die seit dem 1.Juli dieses Jahres zur Zeichnung bereitsteht, ihre alte Anleihe von 2005 zurückgeben.

Casinos Austria
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Das Tochterunternehmen der Casinos Austria CAI möchte mit dem Gewinn aus der Unternehmensanleihe, die seit dem 1.Juli dieses Jahres zur Zeichnung bereitsteht, ihre alte Anleihe von 2005 zurückgeben. Sie will aber auch etwas für die „Kriegskasse der Zukunft" aufbewahren.

Die wurde vom Finanzvorstand von CAI bestätigt. Wie das Wirtschaftsblatt vor kurzem berichtete, beträgt das Emissionsvolumen des neuen Bonds des Glücksspielunternehmens 120 Millionen Euro mit einer Anhebungsmöglichkeit auf 150 Millionen Euro. Dies seien keine zusätzlichen Schulden, sondern eine Rückfinanzierung. Der Geschäftsführer der Casinos Austria International und der Finanzvorstand von CAI wollen sich Anteile an der Anleihe mithilfe ihrer Hausbank kaufen.

Der Leadmanager Raiffeisen sowie der Casino-Miteigentümer, das Bankhaus Schelhammer & Schattera möchten ebenfalls etwas von der Anleihe abhaben. Die Vienna Insurance Group sowie die Donauversicherung haben vor, den Bond in ihre Fondsveranlagungen mit einzubauen. Die CAI machte im letzten Jahr einen Gewinn von 217 Millionen Euro abzüglich 3 Prozent.

Das Betriebsergebnis verzweifachte sich fast auf 38 Millionen Euro aufgrund von Erlösen aus Veräußerungen. Mit dem neuen Glücksspielgesetz, welches in Kürze in den Bundesrat kommen soll, schaffe nun gesetzliche Vorgaben, so der Chef des Instituts für Höhere Studien. Man fordere die Länder auf, strenger zu sein, als es der Bund verlangt. Das neue Gesetz sei aufgrund der zahlreichen unrechtmäßigen Automaten und des nötigen Spielerschutzes mehr als nötig.

Man könne das Glücksspiel nicht verbieten, da es sonst in die Illegalität gerate. Bei den zugelassenen Automaten und den maximalen Einsätzen von 10 Euro im Spielsalon und einem Euro bei der Einzelaufstellung sollten die Länder jedoch das Limit nicht nutzen. Das Institut geht davon aus, dass der Finanzminister 20 Millionen im Jahr aus dem Glücksspiel einnehmen wird, das Ministerium jedoch geht von 150 bis 175 Millionen Euro aus.

Momentan liegt dieser Betrag bei 100 Millionen Euro. Von den Bruttospielerträgen ( Einsätze abzüglich Auszahlungen) im Jahr 2008 kamen laut dem Institut 623 Millionen Euro auf die Lotterien und Videolotterien und auf das Automatenspiel auf legal und illegal genutzten Geräte, ohne die Automaten von Casinos Austria 545 Millionen Euro. 139 Millionen Euro kommen aus den Sportwetten und 129 Millionen aus den Slots von Casinos Austria. Online Spiele kamen auf 84 Millionen Euro und Casinos auf 68 Millionen.
 
 
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