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Diabetes und die Füße

Autor: nicol007 | Erstellt am: 24.01.2011 | Gelesen: 507
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Wie sieht die richtige Pflege der Füße bei einem Diabetiker aus?

'Warum sehen meine Füße so aus' - Dem diabetischen Fuß vorbeugen


Unter diesem Motto steht die Information Veranstaltung der Selbsthilfe Gruppe Wunstorf des DDB die am 14.04.2011 in der Gemeindehaus der Johanneskirche ( Barne )in Wunstorf um 19:00 stattfinet, hierbei stellt die Podologin Susanne Borchers die Wichtigsten Dinge für eine geeignete Fußpflege des Diabetiker vor.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Füße. Grade wenn bei Ihnen aufgrund von Nerven- und Durchblutungsstörungen die Gefahr eines diabetischen Fußes besteht, spielt hier die richtige Fußpflege eine Rolle.

Wie sieht die Richtige Pflege meiner Füße aus?

Schätzen sie Sich selber/Beziehungsweise ihren Angehörigen ein:
  • kann ich das noch selber oder wird hier eine Hilfe gebraucht?
  • Was kann ich / darf ich verwenden das ich mich nicht selber verletze.
  • Welches Schuhwerk ist für mich das richtige.
  • Und welche Hilfe kann ich meiner Haut bzw. den Nägeln geben um diese schnellst möglich wieder gesund zubekommen, wenn es doch mal passiert ist.

Aber wie sieht die richtige Fußpflege aus?

Die Zehennägel sollten (bitte keine spitze Schere verwenden) lieber mit einer stumpfen Sandblattfeile gekürzt werden. Liegt bei Ihnen zurzeit eine vermehrte Hornhautbildung vor verzichten sie auf Hornhauthobel mit scharfer Klinge, Hühneraugenpflaster und -tinktur Wirkstoffe die Haut angreifen.

Wenn Sie Probleme mit eingewachsenen Nägeln, Hühneraugen etc. haben oder Ihre Füße schlecht erreichen, ist es am sichersten, die Pflege einem medizinischen Fußpfleger zu überlassen.

Wenn es ans Waschen der Füße geht, verlassen Sie sich bei der Temperatur des Wassers nicht auf Ihr Wärmegefühl, das beeinträchtigt sein kann, sondern nehmen Sie ein Thermometer zu Hilfe. 30 bis 35 Grad sind ausreichend. Zu lange dürfen die Füße auch nicht im Wasser bleiben (maximal 3 Minuten), da sonst die Haut aufweicht und der natürliche Hautschutz verlorengeht. Die Haut spannt und juckt, doch was viel schlimmer ist, Pilze und andere Krankheitserreger können sich einnisten. Zur Reinigung ist der Einsatz spezieller milder Badezusätze oder pH-neutraler Seife (Syndets) möglich, die den Säuremantel der Haut nicht zerstören.

Wichtig ist, daß Sie Ihre Füße nach dem Baden gut abtrocknen und anschließend eincremen. Denn die Haut trocknet leicht aus, und es bilden sich feine Risse, die Ausgangspunkt für schwere Entzündungen sein können. Nehmen Sie aber nicht irgendeine Creme, lassen sie sich beraten was für ihre Füße das geeignet ist.

Die Strümpfe und das Schuhwerk

Legen Sie besonderen Wert auf die richtigen Strümpfe und Schuhe. Strümpfe sollten keine einschnürenden Gummis oder drückenden Nähte haben und möglichst aus Naturfaser bestehen. Schuhe dürfen nicht drücken oder einengen. Kaufen Sie sie daher nicht vormittags; denn tagsüber schwellen die Füße in der Regel an - die Schuhe passen dann abends nicht mehr. Innen müssen die Schuhe glatt sein, ohne Falten oder drückende Nähte.

Kontrollieren Sie Ihre Schuhe immer vor dem Anziehen auf möglicherweise hineingeratene Fremdkörper wie Steine oder Sand. In manchen Fällen sind Spezialschuhe notwendig, die ausreichend breit sind, keine Zehenkappe, aber eine gepolsterte Innensohle haben. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie schon ein Fußproblem hatten. Dann sollten sie sich bei dem Schuhkauf auf den Nachmittag legen und notfalls eine Beratung nicht scheuen, sie brauchen den Schuh ja nicht gleich Kaufen.

Eine weitere Möglichkeit ist dann die Maßanfertigung von Schuhen durch einen darauf spezialisierten Orthopädieschuhmacher. Lassen Sie in jedem Fall den korrekten Sitz des Schuhs von Ihrem Arzt/ Podologen/Orthopädieschuhmacher überprüfen. Denn wenn die Nerven angegriffen sind, können Sie sich nicht darauf verlassen, dass Sie Druckstellen spüren. Mit den richtigen Schuhen brauchen Sie Ihre Bewegung nicht einzuschränken. Im Gegenteil: Laufen und Gymnastik fördern die Durchblutung und wirken Schäden entgegen.

Stellen Sie Verletzungen an Ihren Füßen fest, versuche Sie nicht, diese selbst zu kurieren, sondern verständigen Sie umgehend Ihren Arzt, um zu klären ob eine Ruhigstellung notwendig ist. Denn je früher Probleme erkannt wird, um so eher können Folgeschäden gemindert oder sogar vermieden werden.

Wenn sie selber nicht in der Lage sind Ihre Füße zu pflege, suchen Sie sich eine medizinische Fußpflege. Arbeitet diese professionell wird schon am Anfang der Behandlung in der Anamnese nach Diabetes gefragt. Achten sie darauf da diese mit einem sterilisierten Instrumentensatz arbeitet. Scheuen sie sich nicht nachzufragen, ob sie mehrere davon hat, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Susanne Borchers
www.podologie-borchers.de

 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von susanne Borchers am 01.02.2011
bitte beachten der Termin findet am 14.04.2011 in dem Gemeindehaus der Johanneskirche ( Barne ) um 19:00 statt. eine schnelle Änderung über die Redaktion ist leider noch nicht erfolgt!!







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