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Deutsche Unternehmer: Fehlschlag in Deutschland, Neustart in den USA

Autor: uscorp | Erstellt am: 21.02.2011 | Gelesen: 403
Kategorie: Dienstleistungen & Consulting | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Deutsche Unternehmensgründer in den USA

So manch ein Unternehmer, der in Deutschland eine Bruchlandung hingelegt hat, wird es bestätigen: Die USA taugen gut als Land für einen Neustart. Man kann viel Altes hinter sich lassen und auf relativ einfache Weise ein neues Unternehmen gründen oder einer anderen selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Prominentes Beispiel für solch einen Neustart ist etwa der Unternehmer Klaus Birkel. Max Karagoz vom Unternehmen ALTON LLC für Firmengründungen in den USA sieht in den USA im Vergleich zu Deutschland das bessere Klima für derartige Neustarts. „Die Mentalität dort sei anders", sagt er, „mehr von Pioniergeist geprägt".

Die USA haben eine andere Unternehmerkultur

„In Deutschland kommt die Insolvenz eines Unternehmers bisweilen einem Weltuntergang gleich", fährt Max Karagoz fort. „Natürlich ist eine Insolvenz auch in den USA keine schöne Sache, aber viele Menschen dort sind so eingestellt, dass sie relativ schnell neu anfangen, andere und neue Dinge zu unternehmen, und das stößt auch auf breite Akzeptanz." Da schwingt dann wohl tatsächlich noch etwas der alte Pioniergeist durch, durch den das heutige Terrain der USA einst von Europäern besiedelt wurde. Auf Scheitern folgt ein Neubeginn, auf Hinfallen ein Aufstehen. Klaus Birkel hat das in den USA geschafft. Er war erfolgreicher Nudel-Produzent in Deutschland, als sein Unternehmen 1985 mit extremen Problemen konfrontiert wurde. Das Regierungspräsidium in Stuttgart hatte seine Eierteigwaren als „verschmutzt und mikrobiell verdorben" bezeichnet. Später gaben das Land- und das Oberlandgericht Stuttgarts dem Unternehmer Recht, dass die Vorwürfe haltlos seien. Klaus Birkel erhielt Schadensersatz in Millionenhöhe. Da hatte er sein Unternehmen allerdings bereits verkauft. Sein Neustart hat in Texas stattgefunden. Er kaufte sich eine Farm und begann die Rinderzucht und wer echten Unternehmergeist besitzt, sammelt auch Erfolg, egal was er anpackt. Birkels Farm „Camp Cooley" gilt heute als zweitgrößter Zuchtbetrieb der USA.

Einfache Unternehmensgründung in den USA

„Natürlich wird nicht jeder, der ein Unternehmen in den USA startet, einen derart großen Erfolg haben", kommentiert Max Karagoz die Geschichte, „Aber man kann ja auch mit kleineren Unternehmen sehr gut in den USA leben und überleben". Bisweilen sollte man auch einen radikalen Neustart als Unternehmer mit einem Wechsel in ein anderes Land verknüpfen, meint er. Max Karagoz ist selbst nach erfolgreicher Tätigkeit in Deutschland in die USA gewechselt, wo er heute sein Unternehmen ALTON LLC (www.us-corporation.org) führt. „Es ist einfach ein Perspektivenwechsel", sagt er, „man gewinnt eine Vielzahl neuer Eindrücke, orientiert sich neu und hat in den USA einen guten Nährboden für einen erfolgreichen Unternehmensstart". Wer etwa sein Unternehmen in Deutschland aufgegeben hat, kann für einen äußerst geringen Betrag eine US-amerikanische Limited Liability Company oder eine US-Corporation neu gründen. Die Gründung ist als Einzelperson möglich und kann auf Wunsch auch anonym vollzogen werden.

Viele Beispiele für Erfolgsgeschichten

Max Karagoz begleitet solche Gründungen mit seinem Unternehmen ALTON LLC: Er übernimmt sämtliche Gründungsformalitäten und hilft neuen USA-Bürgern aus Deutschland auch darüber hinaus bei den ersten Schritten mit der eigenen Firma: Auf Wunsch unterstützt er seine Kunden beispielsweise dabei, geeignete Büroräume in Florida zu finden. Er organisiert die Suche nach passenden Mitarbeitern fürs Kundenunternehmen und hilft ebenso gerne wie professionell und preisgünstig, wobei ihm seine langjährige Erfahrung und sein hervorragendes Netzwerk aus Kontakten zu Rechtsanwälten, Steuerberatern, staatlichen Behörden, Unternehmern in den USA und vielen für einen Unternehmensstart wichtigen Spezialisten zugute kommen. „Es gibt sehr viele Beispiele von Deutschen, die nach Florida gekommen sind und hier ein erfolgreiches Unternehmen etabliert haben", sagt er. Wer etwa in Deutschland als Unternehmer gescheitert ist, sollte den Kopf daher nicht allzu lange hängen lassen, bevor er einen neuen Start wagt. Und warum soll dieser Start dann nicht in den USA stattfinden? Ja, warum eigentlich nicht?
 
 
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