Tagesgeldvergleich.net informiert: Während fast überall Verlierer der Finanzkrise auszumachen sind, muss man nach Profiteuren des aktuellen Geschehens recht lange suchen. Ganz eindeutig gehören aber die deutschen Sparkassen dazu, denn deren Kundeneinlagen stiegen im Verlauf der Krise um mehr als 1.000 Millionen Euro. Alleine die Hamburger Sparkasse konnte dabei einen Zuwachs der Kundeneinlagen um mehr als 500 Millionen Euro bekannt geben.
Zur Verdeutlichung, weshalb eine solche Entwicklung positiv für die Sparkassen ist: je höher die Kundeneinlagen einer Bank, desto weniger Geld muss sie sich bei anderen Banken leihen, und desto unabhängiger ist sie also von steigenden Zinsen und einer Verknappung des Geldangebotes bei eben diesem Refinanzierungsprozess.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich nach Ansicht des Betreibers des Fachportals tagesgeldvergleich.net derzeit, sein Geld bei solide durchfinanzierten Kreditinstituten wie eben Sparkassen oder Direktbanken anzulegen.
Ein aus dieser Sicht empfehlenswertes Angebot ist das Tagesgeld der 1822direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse. Mit 5,05 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld für die ersten sechs Monate und bis zu 500.000 Euro kombiniert sie hohe Zinsen mit derzeit maximaler Sicherheit. Für die Einlagen und die erzielten Zinsen garantieren der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe und die solidarische Haftung aller Sparkassen sowie Girobanken untereinander.
Wer in diesen unsicheren Zeiten also auf der Suche nach einer möglichst sicheren Anlageform ist, sollte auf derartige Angebote zurückgreifen. Unter Risikogesichtspunkten wäre es vielleicht noch anzuraten, größere Beträge auf mehrere Konten zu verteilen, um im – derzeit immer noch recht unwahrscheinlichen Falle einer Bankenpleite und eines Moratoriums der BaFin – zumindest an einen Teil seines Geldes unmittelbar zu gelangen.
Daniel Franke