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Auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion gab die die Bundesregierung gestern Auskunft darüber, dass die die Deutsche Rentenversicherung 44,5 Millionen Euro in Termineinlagen bei der Investmentbank Lehman Brothers angelegt hatte. Der amerikanische Mutterkonzern war im Zuge der Finanzkrise in die Insolvenz gerutscht und hat vor allem Kleinanleger in der ganzen Welt viel Geld gekostet.
Die Investments der Rentenversicherung sollen nach Aussage der Bundesregierung jedoch durch den Einlagensicherungssicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt sein, so dass die Beitragszahler keine Angst um ihre eingezahlten Gelder haben müssten. Darüber hinaus sei die deutsche Tochtergesellschaft von Lehman Brothers, bei der das Engagement getätigt worden sei, nicht insolvent.
Trotzdem dürfte diese Meldung das Vertrauen in die deutsche Rentenversicherung weiter schmälern, zumal schon heute klar ist, dass man zukünftig ohne private Altersvorsorge nicht mehr auskommt. Es bleibt abzuwarten, ob die Gelder wirklich an die gesetzliche Rentenversicherung zurückfließen, oder ob der Betrag am Ende abgeschrieben werden muss und letztendlich zu Lasten der Beitragszahler geht, was die Situation in der Rentenkasse verschärfen dürfte.
Es ist die erste Nachricht, die Auskunft darüber gibt, dass eine gesetzliche Sozialversicherung ebenfalls Nachteile durch die Finanzkrise in kauf nehmen muss. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch weitere schlechte Nachrichten dieser Art drohen.
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