Rückblick; Lissabon 15.12.2009Ohne jegliche Vorwarnung drangen kurz vor Weihnachten 2009, 7 Personen mit Brecheisen, davon eine bewaffnete Person, in die Wohnung von Familie M. Darunter Gerichtsvollzieherin Idalinda C. und Anwältin der Bank, Dra. Filipa R., Sie gaben an, das die Wohnung verkauft sei und alle Möbel- und Wertgegenstände gepfändet sind.
Man gab der Familie M. wenige Stunden Zeit die Wohnung mit tragbaren Habseligkeiten zu verlassen. Die Mutter lag zu dem Zeitpunkt mit Fieber im Bett worauf keine Rücksicht genommen wurde. So wie in Deutschland gibt es auch in Portugal das recht keinen kranken Menschen aus der Wohnung zu werfen und die nicht pfändbarkeit gewisser Möbelgegenstände.
Anfang Januar stellte der Anwalt der Familie fest dass es gar keinen gerichtlichen Beschluss gab. Weder für den Verkauf der Wohnung noch für eine Pfändung der Möbel. Dennoch kein Aufatmen für die Familie M. Die Bank war im Besitz der Schlüssel und am 8. Januar 2010 wurden alle Möbel von der Bank gepfändet.
Blaues Klebeband war die Markierung zum Pfänden. Keine offiziellen Siegel, denn es gab ja keinen gerichtlichen Beschluss.
Es wurde ein Schriftstück an die Haustür angebracht, welches einen amtlichen Anschein hatte, aber auch dieses war nie von einem Gericht ausgestellt worden.
Am 8. Mai 2010 wurde durch ein rechtskräftiges Urteil geklärt das die Wohnung und der Inhalt weiterhin der Familie M. gehören.
Seit dem hörte man nichts mehr von der Bank und auch die Versuche, vom Anwalt, Kontakt aufzunehmen, Klärung und Rückgabe des Eigentums, schlugen fehl.
Am 26. Mai 2010 ließ die Familie M. mit einem richterlichen Beschluss die Wohnung aufbrechen. In diesem Beschluss forderte das Gericht auch die sofortige Rückgabe der Möbel. Strom, Wasser und Gas wurden während der ganzen Zeit, nie bezahlt und somit abgestellt. Außerdem völlig verschimmelten Kühlschrank war die gesamte Wohnung durch die nicht Benutzung, verwahrlost und runter gekommen.
Nun bleibt noch die Frage: Und die Möbel?
Keine Möbel. Keine Antworten von der Bank. Trotz des gerichtlichen Urteiles, zu Gunsten von Familie M.
Im Juni 2010 erstatte die Familie gegen die Bank Strafanzeige. Die Anwältin Dra. Filipa R. schrieb, nach mehrmaligen Aufforderungen vom Gericht, die Rückgabe der Möbel zu veranlassen, den Richter an, dass Sie nicht wüsste wie Sie die Rückgabe machen sollte. Anstatt der Rückgabe der Möbel verzögert die Anwältin der Bank bis heute die Rückgabe, in dem sie die Tochter Nina M., den Anwalt und die Anwaltsgehilfen anzeigt hatte. Diese klage wurde mehrfach vom Gericht abgelehnt. Auf die Frage von der Anwältin an den Richter kann es nur eine Antwort geben, wenn die Strafanzeige von 2010, der Familie M. endlich verhandelt und beschlossen wird. Laut Aussage und Erfahrung des Anwalts von Familie M. kann das Jahre in Portugal dauern.
Das dritte Weihnachten ohne Ihre Familienerbstücke steht nun an. Und weder von der Deutsche Bank Portugal noch von der Deutsche Bank (Qualitätsmanagement und Vorstände) in Deutschland kann die Familie M. Kooperation erwarten. Der Anwalt der Familie hat versucht mit dem Qualitätsmanagment Kontakt aufzunehmen. 17 Monate später kam eine Antwort schreiben ohne hilfreiche Antwort oder Hilfestellung. Diese Familie ist seit fast 25 Jahren bei dieser Bank.
Die gepfändeten Möbel und Wertgegenstände haben zwei Weltkriege und die Bombardierungen in Hamburg überstanden. Die Familie ist verzweifelt und die Lage setzt Ihnen psychisch sehr zu. Dokumente Fälschung, stehlen, Demütigung und Menschenverachtung, willkürliche Maßnahmen sind die Begriffe die die Familie hat erfahren müssen und die Bank kommt so wie, zurzeit überall völlig ungeschoren davon. Ist das die Zukunft das der Rechtsstaat keine Macht mehr hat oder doch schon die Gegenwart?