Heutzutage lassen viele Eltern ihre Kinder nicht impfen. Sie haben Angst vor Impfnebenwirkungen. Die Impfstoffe sind aber so sicher, dass eigentlich nichts passieren kann. Eher sind die Komplikationen der jeweiligen Kinderkrankheit gefährlicher wie zum Beispiel bei den Masern.Die Empfänglichkeit an Masern zu erkranken ist so groß, dass schulpflichtige Kinder geimpft werden sollten. In Deutschland ist die Anzahl der Masern-Erkrankten deutlich angestiegen. Masern (Morbili) sind hochansteckend und überhaupt nicht harmlos. Es erkranken ca. 90 % der ungeimpften Kinder. Auch Erwachsen können Masern bekommen.
Die Betroffenen entwickeln ein plötzlich hohes Fieber, bekommen Husten, Schnupfen, Heiserkeit und die Augenbindehaut entzündet sich. Erst vermutet man eine Erkältung. Aber nach zwei bis drei Tagen bilden sich die sogenannten Koplick'schen Flecken, das sind kleine, weißliche Flecken auf der Mundschleimhaut. Nach drei bis vier Tagen bekommt man den typischen hellroten Ausschlag, vom Gesicht beginnend bis über dem gesamten Körper verteilt.
Wenn man Masern einmal bekam, erhält man einen lebenslangen Immunschutz. Was an dieser Erkrankung so gefährlich ist, sind die Komplikationen. Das können Hirnhaut- und Gehirnentzündungen sein oder auch Lungen- und Mittelohrentzündungen.
Die Erkrankten müssen mit einem Antibiotikum behandelt werden, bekommen Bettruhe und für die Erkältungssymptome kann man nur lindernde Medikamente verabreichen. Der beste Schutz vor Masern ist die Impfung.