(Start in eine erfolgreiche Zukunft - Der Wirtschaftspychologie Bachelor / Foto (c)tkölsch/ Pixelio.
Wie kann ich Konsumenten dazu bewegen, zu meinem Produkt zu greifen, anstatt das Produkt des Wettbewerbers zu kaufen? Wie muss eine Anzeige gestaltet sein, damit ein Zeitschriftenleser sie wahrnimmt und sich den Inhalt merkt. Wie führt man ein Assessment Center durch und wie funktioniert die Personalauswahl? In welcher Organisationsform arbeiten Menschen am liebsten und am besten zusammen?
Wer sich für solche Fragestellungen interessiert, der sollte sich den Bachelor Studiengang Wirtschaftspsychologie genauer anschauen. Er entstand aus der Kombination von Wirtschaftswissenschaften und Psychologie und gehört heute zu einem der beliebtesten interdisziplinären Studiengänge in Deutschland. Im Folgenden möchten wir, in Zusammenarbeit mit dem Studiengangsportal Wirtschaftspsychologie-Studieren.de, einen Überblick über den gesamten Studiengang und vor allem den
Wirtschaftspsychologie Bachelor geben.
Geschichte des (Wirtschaftspsychologie) Bachelors
Erste Ansätze einer wirtschaftlichen Forschungssicht in der Psychologie kamen in Deutschland bereits im Jahre 1912 mit Hugo Münsterberg auf. In den1980er Jahren wurde die Wissenschaft dann weiterentwickelt und beschäftigte sich damit, wirtschaftliches Verhalten von Menschen zu erklären und vorherzusagen.
Die Wirtschaftspsychologie gab es dann auch zuerst als ein
Schwerpunktfach im Diplom-Studiengang Psychologie. Dieser Schwerpunkt wurde und wird nur an Universitäten angeboten. Dazu kamen im Laufe der Zeit Fachhochschulen, die die Diplom-Wirtschaftspsychologie als eigenständiges Studienangebot durchführten. Seit dem Jahr 2000 wurden dann im Zuge der Bologna-Reform die Diplom-Studiengänge auf das zweigliedrige Bachelor-Master-System umgestellt und demzufolge auch der Wirtschaftspsychologie Bachelor eingeführt. Heute gibt es den grundständigen
Wirtschaftspsychologie Bachelor Studiengang an über 15 Fachhochschulen und Universitäten, dazu kommen die zahlreichen Schwerpunkt-Wahlmöglichkeiten im Psychologiestudium.
Studieninhalte im Wirtschaftspsychologie Bachelor
Der Studiengang Wirtschaftspsychologie vereint, wie der Name schon sagt, Wirtschaftswissenschaften mit der Psychologie. Alleinstehend betrachtet ist die Psychologie die Lehre vom menschlichen Verhalten und Erleben und die Wirtschaftswissenschaft beschäftigt sich mit dem Aufbau, Ablauf und Ziel der Ökonomie. Vereint man diese beiden Felder erhält man den Studiengang Wirtschaftspsychologie, der sich mit dem Erleben von Menschen in Unternehmen und Organisationen befasst.
Was bedeutet das für die
Lehrinhalte im Wirtschaftspsychologie Bachelor? Die Studierenden erlernen klassisches psychologisches Wissen wie z.B. „Sozialpsychologie" und auch Querschnittswissen. Während der Psychologie-Studierende lernt, wie man beispielsweise eine Neurose behandelt, erlernt der Wirtschaftspsychologie Student, woran man das Burnout-Syndrom erkennt und welche Maßnahmen für die Betroffenen einzuleiten sind. Im Gegensatz zum Psychologen wird er aber nicht selber „heilend" aktiv.
Desweiteren werden beim Wirtschaftspsychologie Bachelor Kenntnisse aus dem Bereich Betriebswirtschaft und Volkswirtschaftslehrer vermittelt. Ergänzend sind auch Fächer wie Marketing und Personalmanagement im Vorlesungsplan enthalten. Die meisten Wirtschaftspsychologie Bachelor Studiengänge haben im Studienverlauf drei Schwerpunkte zur Auswahl: Marketing- & Werbepsychologie, Organisationspsychologie und Personalmanagement/Personalpsychologie.
Weitere Informationen zum Studiengang
Im Internet gibt es zahlreiche Portale, auf denen man sich über Wirtschaftspsychologie Bachelor und Master Studiengänge informieren kann. Am umfangreichsten ist wahrscheinlich das Studiengangsportal unter www.Wirtschaftspsychologie-Studieren.de. Weitere Informationen lassen sich aber auch unter www.studienwahl.de und www.studieren.de finden.