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Der Wert eines Backup

Autor: NaGoschi | Erstellt am: 14.07.2010 | Gelesen: 533
Kategorie: IT - Hardware & Software | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Gerade von Privatanwendern wird er oft verkannt

Den Wert eines Backup weiß man wirklich meist erst zu schätzen, wenn man keines gemacht hat. Denn sind erstmal alle Daten verloren, relativiert sich die vermeintlich zuvor eingesparte Zeit und der gescheute Aufwand ganz schnell. Selbst wenn es in manchen Fällen möglich ist, Daten von Festplatten zu rekonstruieren, ist dies zeitaufwändig und gewöhnlich teuer. Von den Fällen, in den der Datenträger absolut verloren ist, mal ganz abgesehen. Dies kann beispielsweise nach einem Brandschaden oder einem Diebstahl der Fall sein. Da die Lösungen zum Erstellen eines Backup inzwischen schon lange nicht mehr nur von gewerblichen Nutzern finanzierbar sind, sondern auch für private Anwender erschwinglich sind, gibt es eigentlich keine Ausreden mehr.

Was benötigt man für so ein Backup? Tragbare Festplatten mit extrem hoher Speicherkapazität kosten oft weniger als einhundert Euro. Sogar Blu-ray-Rohlinge und entsprechende Brenner sind relativ günstig verfügbar. Allerdings bieten letztere nicht den Komfort, den man mit einer geeigneten Backup-Software und einer Festplatte ereichen kann. Einmal aktiviert kümmert sich das Programm nämlich zunächst um ein vollständiges Backup. Dies dauert naturgemäß einige Zeit. Doch je nach gewählter Backup-Strategie werden im Anschluss beispielsweise nur noch die auf dem Computer veränderten Dateien in der Backup-Datei aktualisiert, wodurch der Zeitaufwand minimal wird.

Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man den als Backup-Festplatte verwendeten Datenträger an einem sicheren Ort verwahren und nicht ununterbrochen am eigentlichen PC hängen lassen. So kann man beispielsweise vermeiden, dass ein Einbrecher Laptop und Backup-Festplatte gleichzeitig entwendet oder ein einzelner Wasserschaden gleich beide Geräte zerstört.

Nicht zuletzt ist der Faktor Mensch ganz erheblich für den Erfolg der eigenen Backup-Bemühungen. Denn auf eine gute Software und eine sicher verstaute Festplatte nutzen nichts, wenn der Endanwender die Backup-Intervalle zu lang werden lässt. Daten, die vielleicht ein halbes Jahr oder älter sind, können fast wertlos geworden sein, wenn man Informationen für ein aktuelle Projekt wie eine Semesterarbeit benötigt. Vielleicht kann man es sogar mit dem Aufräumen der Wohnung vergleichen: regelmäßig gewischt, muss man keine aufwendige Grundreinigung durchführen. Und fast genau so ist es auch beim Backup.

Nadja Goltschezsch
 
 
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