Wie kann die Platzreife möglichst einfach erlangt werden?
Das ist die wichtigste Frage, die sich angehende Golfer stellen müssen. Weder Zeit noch Geld haben die meisten schließlich im Überfluss, also muss die Platzreife her – am besten gezaubert. Das geht natürlich nicht, aber es gibt dennoch ein paar gute Wege dorthin. Die erfreuliche Nachricht: Es gibt für jedes Talent und jeden Golftyp passende Kurse. Beinahe alle Golfschulen in verschiedensten Ländern bieten entsprechende Schulungen an. Vor allem die Professionalität der langjährigen, erfahrenen Lehrer macht Trainingskurse zu einer sinnvollen Investition für Anfänger.
Wichtige Punkte, die im Training behandelt werden, sind die Respektierung vorausgehender und nachfolgender Spieler, die Konsistenz des Spielflusses und natürlich die Ballkontrolle. Auf die theoretische Prüfung wird ebenfalls mit entsprechender Wissensvermittlung vorbereitet, hier erwartet den Golfer ein 40 Fragen langer Multiple-Choice-Test. Und auch bei seinem Equipment kann man sich beraten lassen, welche Golfbälle zum Schlagstil passen etc.
Man kann die
Platzreife übrigens auch Indoor machen, wenn der Zeitpunkt gerade im Winter liegt. Dabei wird immerhin 70% des Trainings an Simulatoren durchgeführt, bevor es – wie natürlich auch bei der richtigen praktischen Prüfung – doch auf den richtigen Platz geht. Es gibt mittlerweile sogar Übungs-DVD's, mit denen man Regelfälle zu Hause noch mal in Ruhe durchgehen und mit Beispielfragen interaktiv für die Theorie-Prüfung lernen kann. Gut zur Ablenkung kann auch hin und wieder ein ordentlicher Golfer-Witz sein: Wie bringt man einen Amerikaner garantiert zum Lachen? Erkläre ihm die Platzerlaubnis, es gibt dafür nicht ohne Grund kein englisches Wort. Im Ausland gibt es solche strengen Zugangsbeschränkungen nämlich kaum. Wer also im Urlaub üben möchte, kann das meist problemlos tun.