Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Der Vollkommenheit der Natur ein Denkmal setzen

Autor: johannespeschke | Erstellt am: 24.01.2010 | Gelesen: 879
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Am 23. Januar 2010 wäre die Malerin Gisela Peschke 68 Jahre alt geworden.

Mutter Erde, Öl auf Leinwand, 1977, Foto: B.Simon
Mutter Erde, Öl auf Leinwand, 1977, Foto: B.Simon
Zentrales Anliegen der Malerin Gisela Peschke war es, die Vollkommenheit und Schönheit der Natur einzufangen, in ihren Bildern zu verewigen und andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Am 23. Januar 2010 wäre die Malerin 68 Jahre alt geworden. Einige der herausragenden Werke auf dem Internetportal www.gisela-peschke.de setzten sich gerade mit der Erhabenheit und Verletzlichkeit von Leben und Natur auseinander. Ein Grund mehr, sich gerade im UN Jahr der Biologischen Vielfalt an sie zu erinnern.

Geboren am Stadtrand von Wurzen, mit dem Wald und den Feldern vor der Haustür, wuchs sie „zwischen Tieren und Apfelbäumen" auf, wie sie es selbst einmal formulierte. Die Stellung des Großvaters Willi Opitz in der Maschinenbaufirma Schütz garantierte der Familie trotz Kriegswirren ein stabiles Einkommen und so wuchs die kleine Gisela in gesicherten Verhältnissen auf. Dennoch hätte das Leben der Malerin anders verlaufen können. Ein Augenleiden in den ersten Lebensmonaten machte der Familie große Sorgen und eine Erblindung konnte nur durch die aufopferungsvolle Pflege der Mutter und Großmutter verhindert werden. Vielleicht finden wir auch deshalb in dem 1977 fertiggestellten Gemälde „Mutter Erde" nicht nur eine Verehrung für die Erhabenheit und Weisheit der Natur, sondern auch die Gesichtszüge der Frau, die der Malerin das Leben schenkte – ihrer Mutter.

Auch wenn die Landschafts-malerei das Gesamtwerk der Malerin dominiert, waren es nicht nur freundliche Themen, die das Schaffen bestimmten. Nicht zuletzt durch ihre schwere Krankheit, die sie über zehn Jahre begleitete, spielten Vergehen und Tod immer wieder eine Rolle im künstlerischen Schaffen der Malerin. Das 1987 entstandene Werk „Zeitgemäße Blumen" ist Ausdruck dieser Auseinandersetzung und verbindet das „am Ende sein" mit der Leichtigkeit und dem Neuanfang, die dem kindlichen Spiel mit Pusteblumen innewohnt.

Die Landschaft und Natur, die für Gisela Peschke am ehesten Vollkommenheit und Wahrhaftigkeit ausstrahlte, fand sie auf den Inseln Rügen und Hiddensee. So lebte die Malerin bis zu ihrem viel zu frühen Tod im Jahre 1993 in Stralsund. Hier schuf die Malerin etwa 300 Werke, die sich mit der Vielfalt, Schönheit und Vollkommenheit der Landschaft und Natur Vorpommerns auseinandersetzen und gewissermaßen dazu aufrufen, diese Landschaft und Natur in ihrer Schönheit und Vielfalt zu bewahren und zu schützen.
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Kunst - Kultur & Religion:
Casa Asia in Barcelona
'... so hoch - so weit!'*
Dalí bei Nacht mit der Familie entdecken
L. Ron Hubbard Serie: Eine vollständige biografische Enzyklopädie
Zuerst nachdenken und dann...
George Lilanga: Inside... Africa... Outside
Künstlerwechsel bei BASE - made in Berlin
Der Lebensweg von Vincent van Gogh

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Der Vollkommenheit der Natur ein Denkmal setzen”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.