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Der Teufel - eine umschreibende Definition

Autor: Alexandra | Erstellt am: 05.01.2009 | Gelesen: 2706
Kategorie: Astrologie & Esoterik | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Versuch einer Definition der Gestalt des Teufels aus religiöser und esoterischer Sicht

Der Teufel
Der Teufel
Das Wort Teufel, in Deutschland volkstümlich auch „Deibel" genannt, stammt aus dem Griechischen von „diábolos" ab, was sich in etwa mit „Verleumder" oder „Verwirrer" übersetzen lässt. Er ist in der islamischen und christlichen Theologie die Verkörperung des Bösen, ein böser Geist, oder auch Dämon. In der jüdisch-christlichen Religion handelt es sich oftmals auch um einen „gefallenen Engel". Er versucht die Menschen in Versuchung zu bringen, jedoch weist er gegenüber Gott keine eigenständige Macht auf. In der Bibel taucht der Teufel auch unter dem Namen „Satan" (im alten Testament) und Beelzebub (im neuen Testament) auf.

Im Mittelalter wurde er häufig als Luzifer, dem Herren der Hölle, bezeichnet und er erschien in verschiedensten Gestalten, meist mit Hörnern, Hufen oder Schwanz. In seiner körperlichen Form wird er daher auch oft „Der Leibhaftige" genannt. Er ist ein direkter Gegenspieler Christus. Das Heidentum und der christliche Volksglaube gehen davon aus, dass der Teufel in der Hölle wohnt.

Der Satan aus dem alten Testament ist ein gefallener Engel, der aus dem Himmelsreich verbannt wurde, da er sich gegen Gott gestellt hatte. Im Schöpfungsbericht spricht er in Gestalt einer Schlange zu Adam und Eva und verführt sie den verbotenen Apfel zu essen. Dadurch, dass sie diese Sünde begehen, sorgt er dafür, dass die beiden aus dem Paradies vertrieben werden.

Im Buddhismus ist Devadatta, ein Dämonenwesen vergleichbar mit dem Teufel. Devadatta versucht seit ewiger Zeit Buddha zu Schaden.
Heutzutage versteht man unter dem Teufel meist ein Fabelwesen, dass der islamischen bzw. christlichen Mythologie entstammt. Von Päpsten, Reformatoren oder anderen Geistlichen wird er häufig als real existierenden Geist beschrieben, jedoch gibt es keine dogmatische Definition des Teufels beispielsweise im Katholizismus.

Zur Zeiten der Inquisition wurde Hexen häufig vorgeworfen, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel eingegangen. Dies ist ein Bündnis zwischen Hexe bzw. Mensch und Teufel, wobei der Teufel die Seele des Menschen erhält, welcher im Gegenzug Gaben wie Macht, Talent, Magie oder Reichtum bekommt. Der Pakt wurde in der Hexenverfolgung meist als Ursprung der magischen Fähigkeiten einer Hexe gedeutet.
 
 
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