aktueller Sternhimmel
Der Spät-Sommersternhimmel 2011: Tolle Jahreszeit zum Sterne beobachten. Eigenen Stern am Sternhimmel entdecken...
Das Sommerdreieck, gebildet aus Wega(Leier), Deneb(Schwan ) und Atair(Adler), steht zwar noch hoch am abendlichen Firmament, der Charakter des Sternenhimmels ist aber schon eindeutig herbstlich geprägt. Dies wird vor allem am Herbstviereck ersichtlich. Das Sternenquadrat des Pegasus zieht hoch im Süden die Blicke auf sich. Daran angehängt, findet man unser Sternbild des Monats September: Die Andromeda. Der Große Wagen, der in unseren Breiten zirkumpolar ist und somit stets über dem Horizont
Das Sommerdreieck, gebildet aus Wega(Leier), Deneb(Schwan ) und Atair(Adler), steht zwar noch hoch am abendlichen Firmament, der Charakter des Sternenhimmels ist aber schon eindeutig herbstlich geprägt. Dies wird vor allem am Herbstviereck ersichtlich. Das Sternenquadrat des Pegasus zieht hoch im Süden die Blicke auf sich.
Daran angehängt, findet man unser Sternbild des Monats September: Die Andromeda.
Der Große Wagen, der in unseren Breiten zirkumpolar ist und somit stets über dem Horizont anzutreffen ist, hat jetzt seine tiefste Stellung erreicht und ist möglicherweise nur schwer aufzufinden, da er in dieser Position leicht durch Bäume, Häuser oder Berge verdeckt werden kann. Gleiches gilt für seinen Begleiter, den Bootes (Bärenhüter) .
Blickt man senkrecht nach oben, entdeckt man die markante Sternenfigur der Kassiopeia, die die Form eines W hat und deshalb auch Himmels-W genannt wird. Sie steht jetzt fast im Zenit.
Südlich des Pegasus durchschreitet der Wassermann den Meridian, ein lichtschwaches und unscheinbares Sternbild.
Hoch in der östlichen Himmelshälfte findet man die typischen Herbstbilder, die außer dem Pegasus fast alle zur sogenannten Andromedagruppe gehören. Zu ihr zählen Kassiopeia, Cepheus, Andromeda, Perseus und Walfisch. Diese Bilder können zwar nicht mit denen des Winterhimmels konkurrieren, da sie keine besonders auffälligen Sterne besitzen, sie haben aber trotzdem ihren eigenen Reiz und sind mit Ausnahme des Walfisches leicht zu erkennen.
Das Sternbild Perseus steht hoch im Osten zwischen Andromeda und dem Hauptstern im Fuhrmann, der gelblichen Kapella, die im Nordosten unübersehbar strahlt.
Südlich von Andromeda und Pegasus sind die beiden Fische beheimatet. Als Tierkreisbild sind sie wohlbekannt, am Himmel erkennt man sie allerdings nur schwer, weil sie wie der weiter südlich angesiedelte Walfisch nur aus lichtschwachen Sternen gebildet werden und darum am Firmament kaum auffallen.
Tief im Osten kündet der eben aufgegangene Stier mit seinem rötlichen Hauptstern Aldebaran vom nahenden Winter. Im Stier fällt ein dichtgedrängstes Sternengrüppchen auf, das manchmal irrtümlich als Kleiner Wagen angesehen wird. Es ist der offene Sternhaufen der Plejaden oder das Siebengestirn. Im Fernglas erscheinen seine Sterne in gleißend hellem bläulichen Licht.
Erleben Sie den Sternhimmel - mit www.sternpate.de finden Sie sich zurecht!
Abbildung des aktuellen Sternenhimmels:
Sommerhimmel - der B.A.S.-Sternenhimmel im September
Wie kam es zu den Sternzeichen und Sternbildern?
Die Sternbilder bekamen vor etwa 2500 Jahren ihre Bedeutung. Damals stellten eifrige Sternbeobachter die so genannte Ekliptik fest. Das ist eine Art Bahn, durch die Sonne, Mond, und unsere Planeten von der Erde aus gesehen zu reisen scheinen.
Die Planeten kreisen aber nicht alle gleich schnell, bis sie die Sonne umrundet haben. Aber die Bahnen der Planeten liegen fast alle auf einer Ebene. Das heißt, wenn man unser Sonnensystem verkleinern und auf den Küchentisch legen würde, könnte man beobachten, dass sich die Planeten kaum von der Tischplatte erheben würden, wenn sie ihre Bahnen ziehen.
Schaut man also knapp über die Tischkante, würde man die Planeten alle fast direkt über der Tischplatte in einer langen Reihe sehen, da wäre kein Planet, der plötzlich an der Küchenlampe vorbeistreift. Diese Reihe kann man auch am Himmel sehen. Natürlich nicht binnen Sekunden, dafür muss man sich den Himmel schon etwas länger anschauen, was die Wissenschaftler damals dann auch getan haben. Hinter diesem Band befinden sich natürlich auch Sterne, wie fast überall am Himmel. Und aus diesen Sternen hat man vor ungefähr 2500 Jahren Sternbilder festgelegt: zwölf Stück. Unsere Sonne steht immer in einem dieser Bilder, jeweils einen Monat lang. Wurde damals ein Kind geboren, wenn die Sonne z.B. im Sternbild Stier stand, war das Kind von Sonnenzeichen Stier.
Planeten beobachten im September 2011
Achtung, für unsere Sternpaten wichtig:
Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen - wir halten Sie auf dem Laufenden.
Hier nun die Stellung der Planeten am Septemberhimmel:
Der kleine Merkur
ist von allen mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am schwierigsten zu beobachten, da er der Sonne am nächsten ist und immer kurz vor- oder nach ihr auf- und untergeht. Im September 2011 ergibt sich eine kleine Gelegenheit, den kleinen Planeten aufzuspüren: Bis 10.9. früh morgens 5.00 Uhr vor Sonnenaufgang.
Unser Nachbarplanet Venus verbirgt sich hinter der Sonne – ist also im September leider unsichtbar.
Der rote Mars Mars ist im September 2011 in den Sternbildern Zwillinge und Krebs zu sehen. Versuchen Sie es spätnachts ab 2 Uhr. Mars verrät sich dadurch, dass sein Licht im Gegensatz zu den Fixsternen ruhiger strahlt. Im Amateurteleskop kann ein strukturloses orange-rötliches Scheibchen erkannt werden.
Der riesige Jupiter gibt sein Gastspiel die ganze Nacht hindurch im Sternbild Widder. Er steht im Oktober in Opposition - d.h. beste Sichtbarkeitsbedingungen! Der Gasplanet ist deutlich heller als die Fixsterne und fällt auch durch sein ruhiges Licht auf. Teleskopische Beoachtungen zeigen auf der Jupiterscheibe Wolkenbänder, manchmal den Großen Roten Fleck. (Ein Wirbelsturm, der seit 300 Jahren beobachtet wird)
Jupiter besitzt den 11-fachen Durchmesser der Erde!
Der beringte Saturn, der entlegenste mit bloßem Auge sichtbare Planet, ist im September 2011 nicht mehr zu beobachten. Sein einzigartiges, in Wirklichkeit aus hunderten Einzelringen zusammengesetztes Ringsystem ist momentan von der Seite als hauchdünner Strich zu sehen. Teleskop nötig!
Impressum
B.A.S.-Astroservice GmbH
Ottilienweg 5
63856 Bessenbach
vertreten durch den Geschäftsführer Jürgen Baumann
Telefon: 06095-998654
Telefax: 06095-998655
Mobil: 0172-8166564
E-Mail: webmaster@sternpate.de
USt.Id Nr. DE268580023
Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Aschaffenburg
Handelsregisternummer HRB 10955