Schon lange Zeit setzt man den
Schornstein beim Bau von Häusern, Industrie-Anlagen und natürlich bei Schiffen sowie Lokomotiven ein. Dabei handelt es sich um eine senkrechte Konstruktion, welches die Form eines Rohres hat.
Mit dem Aufkommen neuer Technologien und neuer baurechtlicher Vorschriften wird jedoch auch der Schornstein immer komplexer. Der Schornstein der nach dem Neubau erst einmal vom Schornsteinfeger inspiziert werden muss, bevor er in Betrieb gehen darf, muss jährlich vom selbigen kontrolliert werden.
Besonders im Bereich der privaten Wohnungen und Häuser ist der Schornstein aufgrund der modernen Technologien immer seltener zu finden. Dies liegt nicht zuletzt an modernen Heizungen wie die Infrarotheizung oder die Bodenheizung die mit Erdwärme erwärmt wird.
Bei den Lokomotiven ist der Schornstein fast völlig ausgestorben. Lediglich ein paar alte Dampfloks die zu besonderen Anlässen wie Weihnachten fahren, ist er noch vorhanden. Auch in den Automobil-Museen die Lokomotiven haben sind noch alte Züge zu finden. Die Kessel wurden meist mit Holz angewärmt und dann mit Kohle zum Glühen gebracht.
Dabei soll der Schornstein den Rauch nach oben abziehen lassen, damit das Feuer nicht erstickt, bzw. der Rauch nicht in die Wohnung zieht. Somit entzieht der Schornstein sämtliche gefährlichen Abgase und sorgt durch den entstehenden Zug dafür, dass das Feuer nicht ausgeht.
Die Schornsteine müssen jedoch diverse Grundlagen erfüllen, damit der Ruß nicht in die Wände ziehen kann und somit „verstopft". So wird auch die Bildung giftiger Stoffe unterbunden.
Doch auch bei Schiffen wird der Schornstein in der heutigen Zeit weniger für Abgase, als für die Entsorgung des Wasserdampfes benötigt. Ähnlich wie bei einem Müllheizkraftwerk wird mittlerweile kaum noch CO2 ausgestoßen, sondern fast ausschließlich nur noch Wasserdampf.
Ingo Beck