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Der richtige Köder für den Raubfisch und die richtige Technik

Autor: lpodczeck | Erstellt am: 29.09.2011 | Gelesen: 371
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Auf den Köder, fertig und los. Die Wahl des richtigen Köders

Köder Sortiment
Köder Sortiment

Angeln ist einer der beliebtesten Hobbys der Deutschen. Der richtige Köder ist vor allem bei Raubfischen entscheidend. Zu jedem Zweck gibt es den passenden Köder. Ganz situationsbedingt muss der erfahrene Angler zwischen den verschiedenen Gruppen wählen

Ein Blinker eignet sich hervorragend für Raubfische wie Zander oder Barsche. Das löffelartig geformte Metallstück gehört zu der Gattung der Kunstköder.Um einen Fisch mit dem Blinker zu fangen, wird folgendermaßen vorgegangen: Der konvex Köder wird durch das Wasser gezogen. Durch seine besondere Form bewegt er sich beim Zug durch Wasser in einer schlingernden Bewegung. Diese täuscht den zu fangenden Fischen vor, dass ein kleiner kränkelnder Fisch in der Nähe ist, der leicht als Beute zu fangen sei. In vielen Blinkerausstattungen ist der Blinker meist mit zusätzlichen Verzierungen belegt. Mit Federn aus Plastik oder reflektierenden Anhängern, wird die Fangrate und die Attraktivität des Köders noch mehr erhöht.

Ein großer Vorteil zu anderen Ködern seiner Art, ist die Möglichkeit mit dem Blinker vertikal unter der Rutenspitze zu angeln. Die dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten auch in anspruchsvollen Gewässer mit nur wenig Freiraum zum Wurf eine bestimmte Stelle genau zu treffen, in denen sich zBsp ein Hot Spot befindet.

Ein weiterer Köder aus dem Bereich der Kunstköder ist der Spinner.

Der Spinner, der seinen Namen vom englischen spinning around (deut: sich um sich drehen) hat, ist eine der vielseitigsten Kunstköder, die man verwenden kann. Bei der Wahl einer Spinner ist aber auch die richtige Größe zu achten, die wiederum von der Größe des Tieres abhängig ist.

Das Metallblatt, welches sich mit stark rotierender Bewegung durch das Wasser bewegt, verleitet durch den so entstandenen Reiz – die Druckwelle – den Raubfisch zum zubeißen. Die entstehende Druckwelle reizt das Seitenlinienorgan des Fisches und macht damit den Raubfische auf die vermeintliche Beute aufmerksam.

Bei diesem Köder ist das Aussehen nicht entscheidend. Reizende bunte Farben oder andere Applikationen haben durch die schnelle rotierende Wirkung nicht so einen großen Reiz auf den Fisch. Trotzdem ist es zu raten einen reflektierenden Köder mit Silber- oder Goldfolie zu nutzen, da dieser zusätzlich noch einen optischen Reiz sendet.

Die Unterschiede in der Größe der Spinner sind für den zu angelnden Fisch wichtig. Bei kleineren Fischen wie Forellen oder Barsche, empfiehlt es sich auch kleinere Köder zu nehmen. Bei größeren Fischen, wie dem Hecht oder Zander, sind dementsprechend größere Spinner einzusetzen.

Der Wobbler ist ein weiterer künstlicher Köder, der für den Fang von Raubfischen genutzt wird. Dieser ist das erste Mal im Jahr 1884 hergestellt worden. Sein Äußeres kann es in vielen Varianten geben. Es gibt sie in vielen Farben und Materialien geben. Ob als Holz oder Kunststoff, ob aus einem Stück produziert oder aus mehreren Teile gefertigt, haben sie meist einen oder zwei Drillingshaken an denen sich der Fisch beim Zuschnappen verfängt und so eingeholt werden kann.

Der Wobbler soll, wie der Blinker, durch Bewegungen einen kranken Fisch simulieren. Beim Einholen des Köders bewegt er sich in schlingernden Bewegungen durch das Wasser. Hierbei ist es wichtig in die richtige Führung durch das Wasser zu erlangen, sonst ist der Erfolg für das Angeln nicht gegeben. In neueren Wobblern sind für den akustischen Reiz auch noch kleine Metallkügelchen enthalten. Wenn diese aneinanderstoßen entsteht ein Geräusch, welches den Reiz des Fisches zu Beißen noch erhöht.

Ein Oberflächenköder, der vor allem auf den akustischen Reiz setzt, ist der Popper. Dieser schwimmt an der Oberfläche und taucht auch beim Einholen nicht unter. Durch ein kurzes Auftauchen des über die Wasseroberfläche, zieht dieser Luftbläschen mit ins Wasser, die dann unter Wasser ein ploppendes Geräusch von sich geben. So kam der Popper auch zu seinem Namen. Die Führung des Köders muss langsam geschehen, denn die dadurch aufgerichtete Schaufel des Köders holt die Luftblasen nach innen. Bei ruckartigem Zeihen wird das Wasser nach oben geschleudert und es entsteht das typische ploppende Geräusch.

Der Plopper ist der ideale Köder für Gewässer mit vielen Wasserpflanzen im Bodenbereich. Dieser verfängt sich nicht im Gestrüpp und gleitet über die Wasseroberfläche. Das restliche Angelzubehör sollte aber auch stark genug sein um einen gehakten Fisch auf solch einem Gewässer an Land zu ziehen.

Im Bereich der künstlichen Köder gibt es auch noch Köder, die auch kleiner sind. Diese imitieren einen erkrankten oder flüchtenden Beutefisch. Der Jerkbaits (vom engl to jerk; deut rucken) ist ähnlich dem großen Wobbler, doch ohne Tauchschaufel. Er besteht zumeist aus Hartplastik und ist etwa zwischen 10 bis 25 cm groß. Es gibt zwei Arten von Jerkbaits, die ganz abhängig von der Führung sind. Der Diver ist für die ruckartigen Bewegungen gedacht, wohin gegen der Glider für die sanften, gleitenden Bewegungen bestimmt ist. Dazu gibt es diesen Köder weiterhin als schneller sinkende Version oder aber auch als an der Oberfläche schwimmende Aufführung. Die mit dem Jerkbaits ausgeführte Bewegung, soll eine ruckartige Köderführung darstellen. Es werden hierbei zwei verschiedene Bewegungsmuster unterschieden. Die erste Bewegungsrichtung kann eine horizontale Links-rechts-Bewegungen sein oder aber auch ein Sägezahnmuster. Diese Bewegungen können klar und weich sein oder schnell und ruckartig ausgeführt werden.

Der Jerkbait werden meist für Hechte und Barsche benutzt. Der Angeltyp sollte eine kurze und harte Angel sein.

Um den richtigen Angelköder für ihre Bedürfnisse zu finden, ist eine Fachberatung in einem Angelshop unabdingbar.

Ein erfahrener und kompetenter Händler bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit den richtigen Köder zu finden, sondern auch die passende Angelrute und sonstige Ausstattungsgegenstände. Vielleicht verrät er Ihnen auch noch den ein oder anderen Tipp.

Verfasser: Laura Podczeck für oneserv - online services e.K
 
 
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