Heiß und turbulent geht es auf dem deutschen Markt für DSL-Anschlüsse und DSL-Tarife zu. Die DSL-Anbieter kämpfen mit harten Mitteln. Aggressive Werbung, fallende Preise und zum Teil sehr attraktive Sonderaktionen für Neukunden mit beachtlichen Bonus-Gutschriften bestimmen im Spätsommer 2008 das Geschehen auf dem Markt. Wer noch keine DSL-Flatrate hat, sollte in diesen Wochen zuschlagen. Die Möglichkeiten, die sich durch eine
Flatrate eröffnen, sind für Einsteiger oft überraschend. Umfangreiche Downloads, Online-Fernsehen per Livestream und kostenfreies Telefonieren via Internet – all das ist neben Recherchen und vielem mehr möglich.
Marktführer in Deutschland ist die Telekom. Kein anderer DSL-Anbieter hat vergleichsweise viele Kunden. Dass die Telekom der führende DSL-Anbieter ist, verwundert angesichts der ehemaligen Monopolstellung kaum. Die Telekom hat die am besten ausgebaute Breitband-Infrastruktur und bietet somit die größte Verfügbarkeit von DSL-Anschlüssen. Fast überall in Deutschland sind DSL-Anschlüsse von der Telekom verfügbar. Andere DSL-Anbieter sind immer noch damit beschäftigt, ihre Netze auszubauen beziehungsweise aufzubauen.
Um auf dem DSL-Markt erfolgreich zu sein, locken die DSL-Anbieter immer wieder mit Sonderaktionen, von denen vor allem neue Kunden, die noch nie einen DSL-Anschluss beim jeweiligen Anbieter hatten, profitieren können. Einzelne Anbieter erlassen neuen Kunden für mehrere Monate alle Gebühren für die Nutzung von Telefonie und Internet. In diesem Fall kann tatsächlich über einen langen Zeitraum hinweg völlig kostenlos im Internet gesucht und im Festnetz telefoniert werden – bis zu 6 Monate sind beispielsweise beim
DSL-Anbieter Vodafone möglich. Erst nach Ablauf der Frei-Monate werden dann die üblichen Gebühren berechnet. Andere Anbieter versuchen Kunden mit besonders hochwertiger DSL-Hardware zu locken. Statt eines einfachen DSL-Modems erhalten Einsteiger ganze Telefonanlagen oder DSL-Router.
Völlig normal ist es mittlerweile, wenn ein DSL-Anbieter neuen Kunden keine Bereitstellungsgebühren berechnet. In den Anfangszeiten von DSL war es üblich, dass man eine sehr hohe Bereitstellungsgebühr für die bloße Einrichtung des Anschlusses zahlte.