
Heute beherrschen sie das Verkehrsgeschehen – die Navigationssysteme. Der auf der satellitenunterstützten Funktechnik ist es zu verdanken, dass eine Ortung des Fahrzieles schneller vorgenommen werden kann. Auch ein Peilsender baut wie die Navigationssysteme auf der Satellitentechnik auf. Um einen Peilsender zu betreiben, bedarf es mindestens 4 Satelliten, in der Regel sind es aber 6-7. Die Satelliten sind ständig in Bewegung, die ihre Signale in kontinuierlichen Abständen an den Peilsender abgeben. Durch die eingehenden Signale ist es dem Peilsender möglich, eine metergenaue Ortung der eigenen Positionierung vorzunehmen. Diese Erkenntnis wird den Satelliten weitergereicht.
Immer da, wo der Verbleib bestimmter mobiler Gegenstände des täglichen Lebens es zu überwachen gilt, ist ein
Peilsender vorfindbar. Selbst Luxuskarossen werden werksseitig mit einem Peilsender ausgeliefert. Neben den Fahrzeugen kann ein Peilsender an Yachten, an Motorrädern und bei Frachten angebracht werden. Ein Peilsender ermöglicht eine bis zu 5 Meter genaue Ortung dieser Gegenstände. Einer Ortung durch
Spionage steht nichts mehr im Wege...
Die Vorgehensweise ist wie folgt: in den eingeschalteten Peilsender muss nur eine ganz normale SIM Karte eingelegt werden. Wird die Nummer des Peilsenders angewählt, so werden mittels SMS die jeweiligen Längen- und Breitengrade gesimst.
Die Datenauswertung kann durch unterschiedliche Arten erfolgen:- Internet: die Daten sind bei Google Earth oder bei Google Maps einzutragen. Eine landkartenähnliche Darstellung ist ersichtlich. Ein Kreuz oder ein anderes Symbol markiert die jeweilige Positionierung.
- Ohne Internet: die Daten werden in einen Routenplaner eingegeben
- Die letzte und die beste Ortungsmöglichkeit ist die vollautomatische Übertragung an einen PDA oder an ein Navy-Handy. Die passende Software ist in jedem guten Onlineshop für Überwachungstechnik erhältlich.
Oliver Bunzheim