Der viele Regen hat für die stechenden Insekten ideale Lebensbedingungen geschaffen, weshalb sie in diesem Jahr scharenweise über uns hergefallen sind.Mücken benötigen stehende Gewässer für die Eiablage. Ihre Larven schlüpfen im Wasser und verlassen später als Erwachsene Mücke das Gewässer. Durch den vielen Regen in diesem Jahr haben sich dutzende solcher Wasserstellen gebildet. Wird es wärmer, verlassen die erwachsenen Mücken das Wasser. Da in diesem Jahr jedoch die Temperaturen relativ niedrig waren, sind die Larven länger im Wasser geblieben. Der plötzliche Wetterwechsel mit den hohen Temperaturen löste dann aus, dass die meisten Mücken gleichzeitig ihre Kinderstube in den Gewässern verlassen haben und sich sofort auf die Suche nach geeigneten Nahrungsquellen, wie das Blut des Menschen, gemacht haben. Verhindern kann man die Stiche nur durch lange Kleidung, oder ein spezielles Antimückenspray. Dessen Wirkung hält allerdings nur für kurze Zeit an und muss dann erneut aufgetragen werden. Da Mücken ihre Eier schon in den kleinsten Pfützen ablegen, sollt man zu Hause darauf achten, Gießkannen und Eimer immer zu leeren, Regentonnen zu verschließen und auch in Blumenvasen das Wasser täglich auszutauschen. Dass Mücken von Licht angezogen werden stimmt nicht, denn die Insekten sind nachtaktiv und meiden daher das Licht. Vielmehr werden sie durch das CO2 beim ausatmen angezogen, sowie durch Körperausdünstungen, wie Schweiß.
Mittlerweile ist es den Mücken zu kalt geworden und man kann davon ausgehen, dass spätestens im Oktober auch die letzte Mücke bis zum nächsten Jahr verschwunden ist. Weitere Informationen sowie den Ratgeber Gesundheit zu diesem Thema erhalten Sie unter www.arzneimittel.de