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Der Master-Abschluss war mein nächster Schritt auf der Karriereleiter

Autor: Akademie | Erstellt am: 03.02.2011 | Gelesen: 572
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Warum Diplom-Chemiker und Studiobesitzer Jürgen Schwab an der Hochschule studierte

Jürgen Schwab
Jürgen Schwab
2007 war für Jürgen Schwab in vielerlei Hinsicht wegweisend: Zum einen konnte er mit seinem eigenen Unternehmen, dem ersten speziell auf das Thema Indoor-Rowing ausgerichtete Studio in Deutschland, einen „kleinen Traum" verwirklichen. Gleichzeitig machte sich der ehemalige Leistungsruderer auf die Suche nach einer Weiterbildungsmöglichkeit auf möglichst hohem Niveau, weil er sein „neues Unternehmen von Beginn an fit machen wollte für die Entwicklung der Fitnessbranche in Richtung Prävention und Gesundheitsförderung". Anfang 2008 startete er daher mit knapp 50 als einer der ersten Master-Studierenden der Deutschen Hochschule. Heute ist Jürgen Schwab, neben seinem eigenen Fitnessunternehmen, als Geschäftsführer für die deutsche Niederlassung eines international tätigen Technologieunternehmens beschäftigt, während seine Frau das gemeinsame Studio leitet. Im Kampf um die neue Stelle in der Geschäftsführung hatte er sich gegen größtenteils jüngere Mitbewerbern auch deshalb durchsetzen können, weil er mit seiner „nicht alltäglichen Form der Weiterbildung" seinem heutigen Arbeitgeber beweisen konnte, „ dass ich mich schnell in neue, komplexe Themenfelder einarbeiten kann und nicht vor großen Herausforderungen scheue."

2007 war der studierte Chemiker Jürgen Schwab auf der Suche nach „einer Qualifikation, die mir nicht nur Knowhow für mein Studio vermitteln sondern, die mich auch persönlich weiterbringt". Beim Master-Studium der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement wurde er fündig. Trotz Mehrfachbelastung – parallel zu seinem Studium war Jürgen Schwab durch die Gründung seines eigenen Indoor-Rowing-Studios stark eingespannt - schloss der sympathische Baden-Württemberger sein zweijähriges Studium an der staatlich anerkannten Hochschule im Jahr 2010 planmäßig ab.

Mit dem „Master" für Führungsaufgaben empfohlen

Die Entscheidung pro Studium würde Jürgen Schwab jederzeit wieder treffen: „Ich habe nicht nur für mein eigenes Studio unheimlich viel neues Wissen mitgenommen und mich persönlich weiterentwickelt. Ich konnte vielmehr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn durch mein Master-Studium habe ich mich auch für eine Aufgabe als Managing Director, für die deutsche Niederlassung eines international tätigen Technologieunternehmens empfohlen. Heute weiß ich, dass ich mich gegen die Mehrheit der deutlich jüngeren Mitbewerber gerade deswegen durchsetzen konnte, weil ich mit meinem Master-Studium bewiesen habe, dass ich neuen Herausforderungen positiv gegenüberstehe. Auch die im Studium wichtigen Soft Skills wie Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke waren für meinen neuen Arbeitgeber ein wichtiges Argument."

Wer Qualität zu angemessenen Preisen bieten will, sollte bei der eigenen Qualifikation anfangen

Bei seiner Studiogründung ging Jürgen Schwab von Beginn an planmäßig und strategisch vor, denn mit Diskounterpreisen von potenziellen regionalen Mitbewerbern wollte er sich nicht messen müssen: „Ich habe mich ganz klar dafür entschieden, meine Dienstleistungen zu einem angemessenen Preis anzubieten. Mir war aber auch von Anfang an klar, dass ich dann bei mir selbst, also bei der Qualität der von mir angebotenen Leistungen, anfangen muss. Und zu einer hohen Qualität gehört natürlich vor allem auch eine entsprechende Qualifikation. Da war mir dann das Beste gerade gut genug, weshalb ich mich entschieden habe, auf meinen Diplomstudienabschluss in Chemie einen akademischen Grad als „Master of Arts" draufzusetzen."

Mehrfachbelastung auch dank Studienform und Familienunterstützung gemanaged

„Ganz klar: Ohne die tolle Unterstützung meiner Familie, vor allem meiner Ehefrau, wäre das alles nicht möglich gewesen", bringt es Jürgen Schwab auf den Punkt. Die flexible Form des Master-Studiums, das Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbindet, findet er sehr vorteilhaft: „Klar, als Führungskraft stellt man sich ja so zu sagen selbst frei für Tage, an denen man wegen der Weiterbildung nicht im Unternehmen ist. Und mit sich selbst ist man natürlich am strengsten, das heißt: Für die Präsenzphasentage habe ich schon ein großer Teil meines Jahresurlaubs investiert. Aber durch die überschaubare Studienzeit von zwei Jahren inklusive Abschlussarbeit, hat sich das Alles in Allem gut organisieren lassen. Gerade die Präsenztage in Saarbrücken hätte ich nicht missen wollen. Ich habe da jedes Mal immer so viele Anregungen mit nach Hause genommen. Das war natürlich kein „Kurzurlaub" im eigentlichen Sinne, aber eine tolle Möglichkeit, den Kopf freizubekommen und sich mit anderen Fach- und Führungskräften auszutauschen".

Da lag manchmal schon eine ganze Generation dazwischen

Auch die Tatsache, dass er mit seinen 50 Jahren deutlich älter als der Durchschnitt seiner Mitstudierenden im Master-Studium war, beurteilt Jürgen Schwab positiv: „Da lag ja teilweise eine komplette Generation dazwischen und gerade in den Gruppenarbeiten war das sicher für beide Seiten eine Herausforderung. Mir persönlich hat das unheimlich viel gebracht. Auch die ganzen neuen Arbeitsweisen und Lerntechniken, die seit meinem ersten Studienabschluss aufgekommen sind und die ich im Rahmen des Studiums kennengelernt habe, waren eine große Bereicherung für mich. Besonders genossen habe ich, neben dem Austausch mit meinen Studienkollegen, die angeregten Diskussionen mit den Dozenten und Professoren in den Präsenzphasen."

Schwer fällt ihm die Antwort auf die Frage, welches Studienthema ihm am besten gefallen hat: „Das klingt jetzt vielleicht etwas plakativ, ich weiß. Aber jeder Studieninhalt war für mich super spannend und aufschlussreich. Naturwissenschaftlich orientierte Themen wie z. B. der menschliche Ernährungsstoffwechsel sind natürlich für mich als Chemiker ein Steckenpferd. Daher hat mir alles, was mit Ernährung, Biochemie und Trainingswissenschaft zu tun hatte, natürlich besonders großen Spaß gemacht. Aber auch die übergreifenden Themen wie Forschungsmethoden, Qualitätsmanagement und Leadership waren sehr spannend".

Gesundheitsförderung für die Mercedes-AMG GmbH und ein DTM-Boxenteam
Jürgen Schwab sieht in den aktuellen Entwicklungen der Fitnessbranche in Richtung Prävention und Gesundheitsförderung einen vielversprechenden Trend, wenn entsprechend professionell gearbeitet wird: „Gerade das Thema betriebliche Gesundheitsförderung bietet Studios großes Potenzial. Wir arbeiten jetzt bereits seit geraumer Zeit mit der Mercedes-AMG GmbH in Affalterbach zusammen. Um sich bei einem so bedeutenden Kooperationspartner zu positionieren, mussten wir natürlich entsprechend kompetent auftreten und auch hier war wieder das Thema Personalqualifikation ein wichtiges Argument für mich bzw. unser Studio."

Außerdem betreut Jürgen Schwab mit seinem Team die Mechaniker und Boxenteams der DTM-Mannschaft (Deutsche Tourenwagen Masters) von AMG/HWA: „Damit die Jungs den Radwechsel innerhalb von 3-4sec. schaffen und sich insbesondere dabei auch nicht verletzen, habe ich ein spezielles Trainingsprogramm (Rumpfübungen und Rudern) entwickelt. Als die AMG nach 3 Jahren im Jahr 2010 endlich wieder die DTM gewinnen konnte, wurde unser Vertrag auch für 2011 verlängert."

Die neue Initiative „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten", die von der Deutschen Hochschule und dem Arbeitgeberverband der deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen gestartet wurde, kennt Jürgen Schwab bereits: „Wir sind dem Netzwerk gerade beigetreten, weil wir hier mir interessante Kontakte zu Unternehmen aller Branchen und zu anderen Gesundheitsdienstleistern knüpfen können."

Jürgen Schwabs bisherige sportliche Erfolge
Europameister und Vizeweltmeister im Indoor-Rudern
Deutscher Meister und Vize-Europameister im Rudern
Mehrfacher Baden-Württembergischer Meister im Rudern

Das Bootshaus – Rudern als Gesundheitssport für Jedermann
Das Bootshaus in Affalterbach bei Stuttgart, ist das erste Gesundheits-Studio in Deutschland, das seinen Schwerpunkt auf das Thema „Fit und gesund durch Indoor-Rudern" gelegt hat. Ergänzt werden die zahlreichen Trainingsangebote rund ums Thema Indoor-Rowing - von der Einzelbetreuung am Indoor-Rower bis zu Kursstunden - durch einen großen Freihantelbereich und eine Trainingsterrasse, auf der an der frischen Luft gerudert werden kann. Verfahren wie der IPN–Test oder Laktatmessungen werden dabei als Hilfsinstrumente für eine qualifizierte Steuerung des Trainings eingesetzt. „Das Bootshaus" hat es sich zum Ziel gemacht, das Thema Rudern als Gesundheitssport für alle Altersklassen einer breiten Bevölkerung bekannt zu machen, beispielsweise im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bei der Mercedes-AMG GmbH oder in Kooperationsprojekten mit der Tobias Mayer Schule in Marbach („IndoorRowingClass").

Weitere Informationen
Bachelor- und Master-Studiengänge der Hochschule
NEU seit Wintersemester 2010: Master in Prävention und Gesundheitsmanagement
Das Bootshaus (Link: www.dasbootshaus.org)

 
 
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