
Das Kunstportal Baden-Württemberg weist bei Rabemann, dem aktuellen "Künstler des Monats" unter anderem darauf hin, dass sich das Thema Sprache "wie ein roter Faden" durch die Kunst Rabemanns zieht, die seiner Meinung nach "in keine Schublade" passt.
Der von Rabemann begangene Weg einer "aus Bildern und Worten sich ständig neu formierenden und dennoch immer gleiche Eigenkultur" setze sich nicht nur von "gängigen Wegen" der Gegenwartskunst ab, sondern auch von deren "gängig abwegigen". Daher stellt sich Rabemanns Kunst als Möglichkeit dar, "Wahrnehmungsfähigkeit zu erlangen von dem, was Kunst für uns ist und was Kunst für uns sein kann."
Die tiefe Ursprünglichkeit in Rabemanns Kunst wird hier auf Rabemanns schon sehr frühe Beschäftigung mit altüberlieferten Traditionen aus Texten wie Märchen, Sagen und Mythen und symbolgeladenen Bildwelten zurückgeführt wie z.B. die der Religion, der Volkskunde und der Alchemie – all dies habe seine Wahrnehmung und Bildfindung wir auch ihn selbst als Künstler ungewöhnlich geprägt und dies finde nun nachhaltigen Eingang in seine inhaltliche und formale Bildgestaltungen und macht seine Bilder frei von Hierarchien, Werten, Vergleichen, Denken und Nachsinnen und macht es dem Betrachter möglich, sich den Wirkprinzipien des menschlichen Lebens auf ursprünglicheren Wegen zu nähern.
Autor; Ralf Rabemann mit Zitaten aus "Afrika, Afrika" von Jürgen Linde (MA)