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Der Kapisolist, der Moderne zwischen Kapitalismus und Sozialismus

Autor: bergmann1236547 | Erstellt am: 17.09.2010 | Gelesen: 508
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Auch heute wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, arbeitet die Politik daran den Brunnen mit Hilfe von Einsparpaketen noch zu vertiefen...

Armut in der Welt
Armut in der Welt
... Einsame Finanzminister sind dabei, mit all ihrer Selbstgerechtigkeit und Tugendhaftigkeit, das Chaos noch zu vergrößern. Die Zeit ist stehen geblieben. Im Westen nichts neues.

Das Wort Kapisolist ist eine Neuprägung und soll eine Person bezeichnen, die sich zwischen zwei Systemen befindet, zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Wir kennen diese beiden Systeme nur als feindlich gesinnt - sich, in sich widersprechend. Das typische Beispiel war die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten (USA), die in einer extremen Feindschaft nebeneinander existierten (Kalter Krieg) und fast, mit Hilfe der A-Bombe, die Menschheit vernichtet hätten. Für beide Systeme gab und gibt es keinen Platz in der politischen Landschaft. Die Gegensätze sind einfach unüberwindbar. 

Ist das wirklich so?
Tatsache ist, dass der sozialistische Gedanke, trotz seiner Überwindung durch den Kapitalismus, uneingeschränkt weiter existiert. Das ist Zündstoff für eine ladende Gefahr und zwar, die einer neuen sozialistischen Revolte, Revolution. Der Kapitalismus glaubt mit dem Zauberwort Demokratie diese Gefahr, des Volksaufstandes, überwunden zu haben. Es ist nicht so, denn der Kapitalismus befindet sich auf dem Wege sich selber zu zerlegen und alle Schranken für eine neue Revolte zu öffnen.

Der Kapitalismus und die von ihm manifestierte Demokratie, die so keine ist, wie es das Wort Demokratie definiert, hat nur so lange Bestand, wie eben demokratische Zustände und nicht die kapitalistischen vorherrschen.

Zitat: Definition von Demokratie: Der Begriff Demokratie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet "Herrschaft des (einfachen) Volkes". Die antiken Demokratien in Athen und Rom stellen Vorläufer der heutigen Demokratien dar und entstanden wie diese als Reaktion auf zu große Machtfülle und Machtmissbrauch der Herrscher. Doch erst in der Aufklärung (17. und 18. Jahrhundert) formulierten Philosophen die wesentlichen Elemente einer modernen Demokratie: Gewaltentrennung, Grundrechte - Menschenrechte, Religionsfreiheit und Trennung von Kirche und Staat. Diese einfache Definition von Demokratie beinhaltet, dass die Macht vom Volke ausgeht. Wir finden diese grundlegende Aussage im Wortlaut des Artikels 20 im Grundgesetz der BRD und überhaupt in den Verfassungen der demokratischen Staaten wieder. Zitat Ende:

Dieser demokratische Grundgedanke wird seit bestehen dieser Demokratien permanent vom Kapital unterminiert. Es ist schon soweit, dass das Volk von diversen politischen Parteien nicht Volk oder Staatsbürger genannt wird, sondern Bürger. 

Zitat: Definition von Bürger: In der Antike eine durch die Geburt erworbene Zugehörigkeit zu den mit politischer Entscheidungsgewalt ausgestatteten Personen. Im Mittelalter die freien, voll berechtigten Bewohner einer Stadt, zunächst nur Gewerbetreibende und Kaufleute, die neben Adel und Klerus, einen eigenen sozialen und politischen Stand bildeten. Die Zugehörigkeit zum Bürgertum war mit bestimmten Privilegien verbunden, das Bürger-Recht war erblich. Keine Bürger-Rechte besaßen z.B. Juden, Arme und das Gesinde. Während des Absolutismus wandelte sich der Begriff des Bürgers, das nun unter anderem auch Verleger, Bankiers und Angehörige gelehrter Berufe einschloss und zum Träger der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung wurde. Mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, der Französischen Revolution und der Anerkennung der allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte begann das klassische Zeitalter des Bürgertums. Die Entwicklung der Nationalstaaten und der Niedergang des Bürgertums als sozialem Stand führten zur schrittweise Ablösung des Begriffes Bürger durch die Bezeichnung Staatsbürger. Bürger dieser Begriff verweist auch heute noch auf die soziale Mittelschicht. Zitat Ende:

Das Wort Staatsbürger, ersetzt durch das Wort Bürger, beinhaltet tatsächlich ein hierarchieartige Herabstufung des Volkes in zwei Klassen. Zum einen das gemeine Volk, die Staatsbürger und zum anderen die Bürger. Wenn ein Politiker die Bürger anspricht, so ist somit nicht jeder gemeint und das geschieht nicht unabsichtlich, sondern ist gewollt. Die soziale Mittelschicht, die hier gemeint und angesprochen wird, ist der Garant für die Existenz des Kapitalismus. 

Die hierarchische Folge ist Staatsbürger (einfache Volk, das ca. 81 % der Bevölkerung ausmacht, Einkommen bis zu 1.844 Euro brutto monatlich, davon ca. 23 % unter 800 Euro). Jetzt kommt der Bürger (ca. 19 % der Bevölkerung mit einem Einkommen über 1.844 Euro). Letztlich haben wir noch die Mächtigen, das Kapital (Einkommen und Anzahl in der Bevölkerung nicht bekannt, meist Anonym, es gibt Schätzungen die sich zwischen 1-3 % bewegen). 

Wird das Bürgertum, durch falsche Politik geschwächt und droht die Verarmung, verliert das Kapital automatisch an Macht und Substanz. Auf diesem Wege befinden wir uns zur Zeit. Immer mehr Bürger verlieren ihren sozialen Status und sind auf dem Wege sich zu einfachem Volk zu entwickeln. Dieser Prozess ist unaufhaltsam im Gange. Ganz besonders gut kann man das bei den Rentnern beobachten, wo der demographische Faktor diese Entwicklung beschleunigt. 

Zugleich wird in diesem Prozess der sozialistische Gedanke weiterentwickelt. Menschen, die im Sozialismus lebten und nun in gebändigten Kapitalismus angekommen sind, verlieren ihr Vertrauen in den so hoch geschätzten Kapitalismus und machen die Rolle rückwärts. Dies kann man bei unseren ostdeutschen Landsleuten beobachten, wo die Linke sich zur Volkspartei Nummer eins entwickelt. Im Westen der BRD hat die Linke bereits Einzug in fast alle Landesparlamente genommen. Das ist noch vor ein paar Jahren, der Kommunisten Partei Deutschland (KPD) nie gelungen.

Fakt ist, dass diese Entwicklung sich langsam und sicher erweitert. Unsere Kinder, die Jugend und Heranwachsende, die sich zum großen Teil von Sozialhilfe, spricht Hartz IV über Wasser hält und total vernachlässigt ist, wird diesen Prozess stärken. Diese jungen Leute, die keine Zukunft haben und sich heute noch damit abfinden, werden aus reinem Selbsterhaltungstrieb auf die Barrikaden gehen.

Das soll und ist keine Angstmache, sondern spiegelt lediglich die Geschichte des letzten Jahrhunderts wieder. Eine revolutionäre Wiederholung der Geschichte darf und muss nicht sein. Evolution statt Revolution wäre der Ausweg. Evolution, im volkswirtschaftlichen Sinne ist nur möglich mit eminent hohem finanziellem und personellem Einsatz in den Bereichen Soziales, Bildung, Wissenschaft, Innovation und nicht zuletzt in Integration in die Gesellschaft, der vernachlässigten Volksschichten (damit sind keine Moslems gemeint, wie bei Sarrazin, sondern alle vernachlässigten Staatsbürger).

Die derzeitig zur Verfügung stehenden Mittel oder die paar Cent, besser gesagt - sind es nicht wert als Mittel bezeichnet zu werden. Die Haushaltskassen nach der letzten Finanzkrise sind leer und die Staatsschulden überdimensional und nie mehr aus der Welt zu schaffen. Die Ausnahme bilden ein paar Nationen mit hohen Sozialstandart wie z.B. die Schweiz, Schweden und auch Dänemark. Das Wort Sozialstandart sagt uns warum das so ist. Hätten sich alle Nationen dieser politischen Vorgabe, dem sozialen Standard, der benannten Länder angeschlossen und sich ein Beispiel genommen, hätten wir den ganzen Schlamassel nicht und gesunde Binnenmärkte und nicht diese überdimensionalen Schulden, die keiner mehr zurückzahlen kann. Zumindest in den nächste 50 Jahren und in solchen Zeiträumen zu disponieren, wie es gerade öfters geschieht ist der personifizierte Schwachsinn.

Auch heute wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, arbeitet die Politik daran den Brunnen mit Hilfe von Einsparpaketen noch zu vertiefen. Einsame Finanzminister sind dabei, mit all ihrer Selbstgerechtigkeit und Tugendhaftigkeit, das Chaos noch zu vergrößern. Die Zeit ist stehen geblieben. Im Westen nichts neues.

In diesem Moment prägt auf einem politischen Forum ein Mensch das Wort Kapisolist in Verbindung mit einem Text ("Erneuerbare Zahlungsmittel"). Er stellte den Begriff, was er noch nicht ist, als ein Verbindungsglied zwischen Kapitalismus und Sozialismus, mit Hilfe einer Vision vor. Ja - ich weiß, wenn jemand Visionen hat, dass er zum Arzt gehen soll. Wäre dieser Spruch wahr, wäre wahrscheinlich Einstein lebenslang in einer psychiatrischen Anstalt eingesperrt worden. Ist es möglich einen Kapisolismus (kommt nicht aus dem Griechischen, gab es noch nicht) zu schaffen, in dem das Kapital und der Sozialanspruch, im Sinne von Gemeinwesen sich verbinden und es somit zur Befriedung zweier politischen Systeme kommt, die sich gegenseitig ergänzen würden.

Das könnte die Lösung sein, denn alle politischen Vorbehalte und Unzulänglichkeiten würden mit dieser Verbindung fallen. Politische Grenzen (Abgrenzungen) würden fallen. Eine solche Lösung würde den ewigen Krieg in der Politik und zwischen Arm und Reich für immer beenden. Eine solche Verbindung würde im wahrsten Sinne des Wortes Frieden schaffen. Wie das gehen kann und vollzogen wird ist in den Texten von Erneuerbaren Zahlungsmittel beschrieben.

Ein großes Meeting des Geistes, Vernunft und der Intelligenz mit Sachverstand muss her, was die aktuelle Gegenwart, die Menschheit und unsere Welt braucht. Eine weltweite Lösung aller Probleme muss angestrebt werden, eine Neue Welt und Weltordnung in Demokratie und einer geeinten Politik in Frieden für alle. Download Text www.weltversorgungsgesellschaft.de private Website.

Wolfgang Bergmann
 
 
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