Anlässlich des „Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung“ am 21. März gingen in dieser Woche deutschlandweit zahlreiche Mitglieder der Initiative „Jugend für Menschenrechte“ auf die Straße und sammelten Unterschriften für eine Verbesserung der Menschenrechtserziehung an deutschen Schulen.
Benachteiligung aufgrund der Herkunft, der Kultur oder der Hautfarbe, Diskriminierung wegen des eigenen Glaubens. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind immer noch weltweit ein Problem. Auf diese Missstände möchte die UN mit dem "Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung" hinweisen.
„Jugend für Menschenrechte" engagiert sich seit 6 Jahren zu dem Thema. Mit Unterschriftsaktionen, Fernsehspots und der Verteilung des UN-Grundsatzpapiers zum Schutz der Menschenrechte für Jugendliche und Erwachsene wurden durch die Initiative weltweit bisher rund 700 Millionen Menschen erreicht.
Die Aktion von „Jugend-für Menschenrechte" in Berlin fand daher gestern auf dem geschichtsträchtigen Kurfürstendamm, Ecke Uhlandstraße, statt.
„Jugend für Menschenrechte" ging in der Bundesrepublik im Jahr 2005 aus der amerikanischen Bewegung „Youth for Human Rights International" hervor. Fast alle Materialen sind kostenlos erhältlich. Fernsehspots, Handbücher für Pädagogen, Broschüren und Großveranstaltungen werden durch Spenden der Scientology-Mitglieder ermöglicht. Ihr Hintergrund: Scientology-Stifter L. Ron Hubbard verankerte den Schutz der Menschenrechte im Glaubensbekenntnis und den Kodizes der Gemeinschaft. Dennoch handelt es sich um eine säkulare Initiative, die jedem offensteht, dem die Menschenrechte am Herzen liegen.
Für mehr Informationen:
Ingo Dammann
Leiter von „Jugend für Menschenrechte" Berlin
Otto-Suhr-Allee 30-34, 10585 Berlin