Miele Tafelkünstler
Clutch-Bag oder Etuitasche, Krawatte oder Fliege? Damit nicht nur der Dresscode, sondern auch das Benehmen zum Gala-Event passen, geben die Miele-Tafelkünstler zehn Tipps, die jeden bei der kulinarischen Gala mit Stil und Kenntnisreichtum glänzen lassen.
1. Richtig begrüßen
„Ladies first" gilt inzwischen nur noch im Privaten. Bei Empfängen wird zuerst die Person begrüßt, die man am besten kennt. Anders verhält es sich bei Geschäftsterminen, da zählt die Hierarchie. Bei der idealen Begrüßung reicht ein sanfter Händedruck von circa drei bis vier Sekunden, dabei steht man knapp eine Armlänge von der anderen Person entfernt und punktet mit direktem Blickkontakt und einem charmanten Lächeln. Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises trifft sich die Medienwelt und ein Küsschen rechts, ein Küsschen links ist durchaus gang und gäbe.
2. Der Verwöhnpreis geht in diesem Jahr an die Miele Tafelkünstler
Sobald die Verleihung der begehrten Fernsehpreise vorbei ist, strömen die Gäste in die festlich dekorierte Mall und lassen sich von den unterschiedlichen Livecooking-Stationen verführen. Die einen sind ein bisschen schneller, die anderen plaudern noch im Blitzlichtgewitter. Die Tafelkünstler haben elf fantasievolle Gerichte vorbereitet, die in wunderschönen Arrangements für die Gäste angerichtet werden.
Sonderwünsche können die Gäste an die Miele Tafelkünstler richten, denn diese zaubern im Rahmen des Buffets gerne die genannten Wunschkombinationen. Auf dem Weg zu den gedeckten Tischen gibt es an den Sushi-, Wein- oder Tapas-Bars kleine Snacks, die die Gäste auch mal schnell im Vorbeigehen genießen können. Dabei gilt: Bitte nie direkt am Buffet essen, sonst versperrt man den anderen hungrigen Gästen den Zugang.
3. Am Tisch
An den einzelnen Livecooking-Buffets kann sich jeder sein Lieblingsgericht aussuchen. Für diejenigen, die lieber am Tisch bedient werden möchten, übernehmen das die fleißigen Servicegeister sehr gerne. Am besten, man startet mit einer Kleinigkeit wie beispielsweise Sushi-Häppchen, geht dann über zur Vorspeise, die für alle Gäste gleich ist, und genießt anschließend ein köstliches Hauptgericht – das kulinarische Highlight des Abends. Später kann man sich ein wenig die Beine vertreten und dabei in der Lounge ein artisanal hergestelltes Eis oder Schokoladendessert schlemmen. Und die „Ur-Ananas", präsentiert von Steve aus Ghana, muss man sich einfach gönnen.
4. Der Besteck-Code
Wenn man sich an den Livecooking-Stationen ein Gericht aussucht und lieber am Stehtisch isst – bitte das Besteck nicht vergessen. Denn nur die runden Galatische sind eingedeckt. An den Galatischen kann man den Kellnern direkt seine Wünsche mitteilen. Wenn noch nicht alle am Tisch mit dem Essen fertig sind, werden die Teller nicht abgeräumt, es sei denn, man bittet ausdrücklich darum, um sich dann mit neuen Köstlichkeiten eindecken zu können.
5. „Guten Appetit!"
Heute prostet man sich zu oder wünscht den anderen Gästen einen schönen Abend, die Floskel „Guten Appetit" ist mittlerweile veraltet. Besser: die Gläser erheben und auf einen schönen Abend anstoßen. Am 26. September erhebt man im Kölner Coloneum gerne ein Glas Crémant auf auf das Wohl der Preisträger.
6. Rauchzeichen
Bei der Gala-Party des Deutschen Fernsehpreises werden die Aschenbecher auf Wunsch gebracht. Aber mit Rücksicht auf die anderen Gäste werden am Tisch erst nach dem Dessert Zigaretten oder Zigarren angezündet.
7. Petersilie zwischen den Zähnen
Die Regeln am Tisch sind oftmals die gleichen wie am Buffet. Demnach gilt: Petersilie und Co. zwischen den Zähnen werden nicht am Tisch entfernt, weder mit der Zunge noch mit dem Zahnstocher. Um die Situation zu bereinigen, sollte man auf jeden Fall den Waschraum aufsuchen. Die Miele Tafelkünstler haben mitgedacht und bereits im Voraus bei der Auswahl des Fingerfoods auf petersilienfreie Snacks geachtet. So steht einem strahlenden Siegerlächeln nichts im Weg.
8. Der Small Talk
Übung macht den Meister: Ein guter Small Talk will gelernt sein. Ein kleiner Tipp zum warm werden: Urlaub, Reisen, Beruf und Kunst sind perfekte Themen zum Plaudern. Wenn ein Themengebiet angeschnitten wird, bei dem man nicht mitreden kann – dezent das Thema wechseln. Vorsicht bei Witzen, Politik, Religion oder Sex, denn hier lauert Fettnäpfchen-Gefahr! In diesem Jahr werden die Preisentscheidungen und die Moderatoren Anke Engelke und Bastian Pastewka, die als Volksmusikanten „Wolfgang" und „Anneliese" mit viel Charme und Witz durch die Preisverleihung führen, bestimmt für viel Gesprächsstoff sorgen.
9. Handy in der Tasche
Wer geht schon ohne Handy zum Gala-Event? Keiner. Doch wann darf man ans klingelnde Handy gehen, eine SMS tippen oder das BlackBerry auf den Tisch legen? Es ist ganz einfach: Wer mit gutem Benehmen punkten will, geht beim Essen nicht ans Handy und stellt es auf Vibration. Ansonsten unterhält der Tischnachbar mit seinem Telefonat den ganzen Tisch. Das ist unhöflich und nur bei Preisträgern, die gerade mitteilen, dass sie gewonnen haben, zu entschuldigen.
Der Handy-Klingelton ist die moderne Visitenkarte des Menschen: Hundegebell oder singende Küken sind out – Profis wählen den Vibrationsmodus oder vielleicht den Jingle der Fernsehpreis-Musik.
10. Welcher Wein zu Fisch und Fleisch?
Gourmets wissen, dass das Essen am besten schmeckt, wenn es von einem passenden Wein begleitet wird. Die Regel „zu Fisch stets Weiß-, zu Fleisch stets Rotwein" ist nicht nur out, sondern auch falsch. Die Herausforderung ist vielmehr, einen Wein zu wählen, der die einzelnen Gerichte der Miele-Tafelkünstler perfekt ergänzt. Also erlaubt ist, was gefällt und schmeckt. Dafür hält das Vintage die passenden Tropfen für die 1.400 zu erwartenden Gäste bereit.
Cheers!
München, 1. Oktober 2009