Bei den Bandsägen handelt es sich um eine spezielle Form der Sägen, die für einzelne Arbeiten benötigt wird. In den letzten Jahren konnten sich die Bandsägen zu recht gängigen
Werkzeug entwickeln. Allerdings haben sie sich auch in den entscheidenden Bereichen weiterentwickelt. Der wichtige Bestandteil der Bandsägen ist ein besonderes Sägeblatt. Experten sprechen hier von einem zu einem geschlossenen Ring verschweißten Bandsägeblatt.
In den meisten Fällen handelt es sich bei diesem Werkzeug um Stationärmaschinen. Heute werden die Bandsägen aber auch in Form einer elektrischen Handsäge angeboten. Bis vor einigen Jahrzehnten handelte es sich bei den mit Rädern ausgestatteten mobilen Maschinen um die beliebtesten und auch häufigsten Lösungen der Bandsägen. Bis zu den 60er Jahren waren die Bandsägen auch in den ländlichen Regionen Deutschlands vertreten und wurden entsprechend für zahlreiche verschiedene Arbeiten angewandt. In manchen Regionen findet man diese Maschinen noch heute. Allerdings handelt es sich hierbei um eine echte Seltenheit.
Für die Bandsägen kann auf sehr verschiedene Sägeblätter zurückgegriffen werden. Unterschiede lassen sich hier vor allem in Bezug auf die jeweiligen Zahnungen feststellen. Aber auch bei den Schränkungen handelt es sich um eine wichtige Eigenschaft, die bei den einzelnen Sägeblättern zu den entsprechenden Unterschieden führt. Bei den Bandsägen wird das Sägeblatt über zwei Rollen geführt. Durch die Führung über zwei Rollen wird beim Arbeiten ein endloser Schnitt ermöglicht. Experten sprechen hier in erster Linie von einem unterbrechungsfreien Schnitt. Bandsägen werden in Verbindung mit den verschiedensten Materialien verwendet. Auf Grund der zahlreichen Weiterentwicklungen konnte sich dieses Gebiet in den letzten Jahren entscheidend erweitern.
Heute wird die
Bandsäge sowohl zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Metall und auch Kunststoff verwendet. Aber auch bei Textilien, Leder und Porenbeton konnten sich die Bandsägen zu einem wichtigen Werkzeug entwickeln. Die Bandsägen sind jedoch nicht mehr nur ein Arbeitsmittel für Profis. Auch immer mehr Hobbyhandwerker greifen auf diese zurück. Immerhin ist ohne große Probleme ein entsprechend schnelles und präzises Arbeiten möglich. Sicherlich befindet sich der Schwerpunkt dieser Sägen noch heute im Bereich des Holzes. Spezielle Bandsägen sind aber auch in den Bereichen der Lebensmittelindustrie bereits seit einigen Jahren zu finden. Hier werden Bandsägen bestehend aus Edelstahl benutzt, um Gefrierfleisch und Knochen auseinander zu sägen. Einzelne Modelle der Bandsägen eignen sich hingegen nur für die Herstellung von Schnittholz.
Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Sägen arbeiten die Bandsägen wesentlich wirtschaftlicher. Das wirtschaftliche Arbeiten wird in erster Linie durch den nicht vorhandenen Leer – Rückhub gesichert. Mit ein bisschen Übung und einigen Erfahrungen können mit den Bandsägen sowohl gerade Schnitte, als auch Schnitte mit geschweifter Form vorgenommen werden. Zudem gibt es zu manchen Bandsägen einzelne Hilfsvorrichtungen. Mit diesen Hilfsvorrichtungen lassen sich ohne Probleme auch Kreise ausschneiden. Allerdings handelt es sich hierbei um Arbeiten, für den ein wenig Geschick und eben auch Können benötigt wird. Auch wenn das eigentliche Arbeiten mit der Bandsäge sehr einfach ist und auch nur in den meisten Fällen Probleme entstehen, sollten einzelne Besonderheiten beachtet werden. Hierbei handelt es sich vor allem um das jeweilige Sägeblatt.
Damit die Sägeblätter der Bandkreissägen nicht reißen, sollten diese maximal eine Blattstärke von 1 / 1000 der Rollendurchmesser der Maschine aufweisen. Ist dies der Fall wird ein relativ unproblematisches Arbeiten ermöglicht. Die Bandsägen unterscheiden sich in ihren einzelnen Formen wesentlich voneinander. So kann hier zwischen den Ausführungen für den Hobbyhandwerker und dem Profi unterschieden werden. Professionellen Bandsägen verfügen in der Regel über eine elektrische Schweiß- und Schleifvorrichtung, die die einzelnen Arbeitsschritte erleichtert.
Bernhard Heß