Dachfenstereinbau
Zum Einbau von Dachfenstern muss entsprechend der Größe der Fenster das Dach abgedeckt werden. Es kann auch vorkommen, dass die Sparrenabstände zu gering sind. Dann müssen dann Sparren durchtrennt werden und ein Querwechsel und Hilfssparren eingebaut werden. Ist eine Wärmedämmung vorhanden muss vorher die Unterspannbahn kreuzweise im Fensterbereich eingeschnitten und weggeklappt werden. Dann kann das Dämmmaterial entfernt werden.
Dachisolierung
Auch alte Dächer können vom Handwerker mit einer Zwischensparrendämmung, die keine Unterspannbahn besitz versehen werden. Um eine größere Dämmtiefe zu erreichen werden die Sparren hier aufgedoppelt. Es ist hier jedoch wichtig, dass zwischen Ziegel und Dämmung genug Freiraum gelassen wird, damit eine Luftzirkulation möglich ist und eventuell eindringende Feuchtigkeit gut trocknen kann. Es hat sich bewährt, zusätzlich links und rechts der Sparren eine Dachlatte zu befestigen, auf die eine Hartfaserplatte verschraubt wird.
Giebelwände – Verkleiden mit Gipskartonplatten
Die Giebelwände werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Dabei wird auf den alten Untergrund Haftgrund aufgetragen, die Gipskartonplatten zugeschnitten und der Ansetzgips in einzelnen Brocken auf die Rückseite der Platten verteilt. Die Platten werden anschließend auf die Wände aufgesetzt und mit einer Richtlatte und einem Gummihammer vorsichtig angeklopft. Damit die Platten besser abtrocknen, sollten im Bodenbereich Abstandhalter gesetzt werden. Um die Fensterleibungen herum müssen die Platten vollflächig angeklebt und mit Eckwinkeln versehen werden.
Decke
Hier werden Dachlatten, die quer zur Balkendecke verlaufen montiert. Auf diese Unterkonstruktion wird dann die Dampfsperre befestigt. Gibt es Unebenheiten kann man mit untergelegten Streifen aus Hartfaserplatte ausgleichen.
Dachschräge:
Bei den Dachschrägen sollte man Direktabhänger montieren, zwar haben diese eine größere Einbautiefe, bieten jedoch die Möglichkeit einer zusätzlichen Dämmung. Nun wird die erste Lattung parallel zu den Balken ausgerichtet und montiert. Anschließend erfolgt auf die Konstruktion nochmals eine Konterlattung, die quer direkt zur ersten Lattung verschraubt wird.
Metallständerwände/Leichtbauständerwände
Leichtbau Wände erstellt man aus einem Metallständerwerk. Dies ist eine simple Variante bauliche Veränderungen in Räumen vorzunehmen. Hier kommen Metallprofile aus Zinkblech zum Einsatz, die mit Gipskartonplatten bestückt und mit so genannten Schnellbauschrauben befestigt werden.
Beplankung des Ständerwerkes
Hier verwendet man zwei unterschiedliche Arten von Profilen, nämlich UW- und CW Profile, die es in verschiedenen Stärken gibt
Die UW Profile werden an Decke und Boden angebracht und zwar über die komplette Länge der zu bauenden Wand. Um eine ausreichende Schalldämmung zu erreichen, sollte unter das UW Profil ein Trennband geklebt werden. Da die CW Profile so bemessen sind, dass sie genau zwischen die UW Profile gestellt werden können, müssen sie senkrecht in etwa 62,5 Zentimetern aufgestellt werden. Nun können die Gipskartonplatten ohne Problem mit Schnellbauschrauben auf den Profilen befestigt werden.
Johann Kulcsar