Briefkasten
Der Blick in das E-Mail-Postfach, auf das Smart-Phone oder in den SMS-Eingang des Handys kommt heutzutage meist häufiger vor als der Blick in den Briefkasten vor der Haustür. Dennoch ist der gute alte Briefkasten auch in Zeiten von E-Mail und SMS kein Auslaufmodell. Ein Teil der Nachrichtenübermittlung läuft immer noch über den althergebrachten Postweg. Einen Briefkasten an der Hauswand oder dem Gartentor zu haben, ist also weiterhin unabdingbar. In Kombination mit einem Zeitungsrohr sorgt er auch noch dafür, dass die Tageszeitung vor Wind und Wetter geschützt wird. So steht dem morgendlichen Genuss einer Tasse Kaffee bzw. Tee und dem Lesen der Zeitung nichts mehr im Wege.
Briefkasten als Aushängeschild für jedes Haus
Egal ob Privat- oder Geschäftshaus – der Eingangsbereich prägt das Gesamtbild des Gebäudes, denn bekanntlich gibt es keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Zur Gestaltung des Eingangsbereiches gehört die Auswahl eines Briefkastens, der sich optisch an den Stil des Hauses anpassen sollte. Ob aus Edelstahl, Aluminium, mit matter oder glänzender Oberfläche – ein Briefkasten ist die Visitenkarte eines Hauses und sollte repräsentativ sein. Die Wahl eines Briefkastens kann durchaus einiges über seinen Besitzer aussagen: So könnte man von einem Briefkasten im amerikanischen Stil – der bekannten US-Mailbox in Röhrenform – auf einen Amerika-Fan schließen, oder von einem Briefkasten mit Posthorn und Patina auf einen Nostalgiker.
Die Geschichte des Briefkastens
Der erste Briefkasten wurde 1633 in der schlesischen Stadt Liegnitz gesichtet. Ausschlaggebend dafür war die erste Postverbindungsstrecke von Breslau nach Leipzig, auf deren 325 Kilometern auch Liegnitz lag. In den Alltag der Menschen hielten Briefkästen während der französischen Besatzungszeit im Rheinland (1792 bis 1815) Einzug. Um 1830 gab es flächendeckend in ganz Preußen, Bayern und dem Königreich Württemberg Briefkästen.