Autistische Störungen sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen
Der
Autismus ist eine Krankheit, die mit ganz vielen
autistischen Störungen verbunden ist. Diese kann man tatsächlich sofort nach der Geburt des Kindes sehen. Der Knirps ist nicht so beweglich wie die anderen Kinder. Er zeigt keine besonderen emotionalen Reaktionen. Manchmal ist er sogar ganz gleichgültig. Der
Autist lächelt nicht, schaut nicht in die Augen. Die Eltern erzählen über diese Kinder, dass die Kleinen gar nicht bereit sind, auf den Arm genommen zu werden. Der Autist reagiert sehr schwach auf verschiedene Seh- und Gehörreize. Er scheint manchmal taub und blind zu sein und fürchtet sich sehr vor Veränderungen.
(Autistische) Störung des Selbstbewusstseins
Diese Krankheit ist vor allem eine Störung des Selbstbewusstseins. Der Autist versteht nicht sehr gut die Gegenstände um ihn herum, er versteht nicht, was geschieht, ist sich der Existenz anderer Menschen nicht bewusst. Er kann immer wieder die gleichen Bewegungen ausführen.
Die Sprache des autistischen Kindes
Das betrifft auch die Sprache des autistischen Kindes: entweder sagt es überhaupt nichts oder spricht immer wieder das Gleiche.
Den Eltern scheint es, dass das Kind nicht versteht, worüber sie reden. In Wirklichkeit ist es nicht so. Der Autist kann sich zum Beispiel an das Gespräch zwischen der Mutter und dem Vater nach einigen Tagen oder Wochen erinnern. Er ist sogar fähig, die Intonation zu wiedergeben.
Einsamkeit
Der Autist kann am Gespräch nicht teilnehmen. Er fühlt sich oft einsam. Diese Patienten fürchten sich vor Ärzten, vor allem Unbekannten. Gleichzeitig gewöhnt sich der Autist an Sachen und verträgt schlecht eine Änderung.
Eine bestimmte Ordnung
Diese Menschen haben ihren besonderen Umgang mit Sachen. Es existiert eine bestimmte Ordnung. Wird diese durcheinander gebracht, erscheint eine sehr starke Besorgnis bei einem Autisten. Die Besorgnis ist qualvoll, aber mit ihr kann man zurechtkommen. Man kann zum Beispiel einen vertrauten Gegenstand in die unbekannte Situation einführen.
Das Ritual
Der Autist hat Angst, mit den Kindern zu spielen, er spielt lieber nebenan. Er hat eine Lieblingsreiseroute für den Spaziergang, eine Lieblingsbank. Dem Erwachsenen scheint es merkwürdig zu sein, wenn das Kind immer nur einen Weg gehen möchte, aber in Wirklichkeit ist es ja das Ritual, das dem Kleinen hilft mit der Besorgnis zurechtzukommen.
Keine Besorgnis provozieren
Man sollte nicht eine Besorgnis des Autisten provozieren. Am besten man vermeidet Streit und Konflikte. Gibt es dann doch ein Problem, so sollte es in voller Ruhe gelöst werden. Auf keinen Fall das Kind beschuldigen und mit ihm schimpfen. Wenn man möchte, dass es doch den zugelassenen Fehler einsieht, muss das ganze Problem mit ruhiger Stimme besprochen werden. Man kann zusammen überlegen, was noch gemacht werden kann, um die Sache besser hinzubekommen. Das Kind wird dann entsprechend reagieren, es bleibt auch ruhig. Also es wird keine Besorgnis hervorgerufen.
Unterschiedlicher Grad der Erkrankung
Die Erkrankung kann einen unterschiedlichen Grad haben. Es gibt den Autismus, der mit der frühen Kinderschizophrenie verbunden ist. Der Intellekt des Autisten kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt Autisten mit einem ganz hohen IQ-Niveau. Natürlich hat die Erscheinungsform des hohen Intellekts ihre Besonderheiten: diese Menschen verstehen zum Beispiel schlecht die sozialen Situationen, aber können gut zählen. Diese Kinder können weiter kommen, man sollte sich nur mit ihnen ständig beschäftigen und vorsichtig an neue Aufgaben heranführen.