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Durch die Migration, durch die geringere Anzahl an Absolventen der medizinischen Fakultäten und durch den Ausbau der medizinischen Systeme in ganz Europa kommt es mitten in die Wirtschaftskrise auch zu einer zunehmenden Ärztekrise. Vor 10 bis 15 Jahren zeigte sich in Deutschland, sowie in anderen westlichen Ländern Europas eine regelrechte Ärzteschwämme, da konnte sich noch jeder Klinikchef aus dutzenden von Bewerbern den idealen Mitarbeiter aussuchen. Zum damaligen Zeitpunkt konnte man keinen jungen Schüler ermutigen Medizin zu studieren.
Durch den permanenten Ausbau des medizinischen Systems und durch die immer niedrigere Zahl an Absolventen der medizinischen Fakultäten in den letzten Jahren, durch die Auswanderung deutscher Ärzte aufgrund niedriger Gehälter und vielfältigen Gesetzlichen Einschränkungen, kommt es heutzutage zu einem richtigen Ärztemangel - nicht nur in Deutschland sondern in allen Ländern Europas.
Die Osterweiterung hat die Situation auch nur kurzzeitig gebessert. In den östlichen Ländern kommt es durch eine weitere Steigerung der Lebensqualität für Ärzte zu einem Rückgang der Migration in den letzten Jahren.
Ein junger Absolvent kann heutzutage aussuchen, abhängig von seinen Sprachkenntnissen in welchem zukünftigen Arbeitsland er tätig werden will, und wer sein zukünftiger Arbeitsgeber wird. Am Beliebtesten sind derzeit die skandinavischen Ländern, England sowie Schweiz und Österreich, wegen den regulären Arbeitszeiten und den im Vergleich zu Deutschland besseren Gehältern.
Nähere Informationen über die Arbeit als Arzt in Europa können sie auf dem neuen Portal für Krankenhauspersonal
www.medical-point.eu finden.
Horia Oltean