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Der akuten wirtschaftl. Kreislaufstörung an der Ursache dieses Übels begegnen

Autor: Feldmann | Erstellt am: 08.02.2009 | Gelesen: 1833
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wenn meinem Fahrradreifen die Luft ausgeht nützt es nichts, wenn ich nur immer wieder die Luftpumpe einsätze. Ich muß erst das Loch im Schlauch abdichten, sonst falle ich auf die Schnauze.

Geld muß fließen und sich nicht in Luft auflösen

Die Ursache für die immer schneller wiederkehrende gesamtwirtschaftliche Kreislaufstörung ist der Zins. Wenn ich mein Fahrrad platt fahre und dann zu faul bin das Loch im Schlauch zu stopfen, dann kann ich pumpen bis ich schwarz werde. So ist das auch mit unserem Kapitalmarkt.

Wenn dem Geldkapital der Zins nicht attraktiv genug ist um die Vorteile des Hortens aufzuwiegen, tritt es in den Geldstreik. Dann entzieht es sich dem Kapitalmarkt und treibt die Wirtschaft in die Krise. Es ist jedesmal das SELBE -> allgemeine Rezession und Massenarbeitslosigkeit -> Krieg?

Wir schauen beruhigt auf andere Länder, denen es "noch schlechter" geht, weil diese in der Vergangenheit unbekümmert auf Pump gelebt haben.
Sie verlassen sich auf ihre "starken" Freunde in der EU. Im Schutze dieser Schicksalsgemeinschaft ist ein Staatspleitier gut aufgehoben, weil er von der Europäischen Union mit Hilfe von Überbrückungskrediten "vorerst" vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt würde. Das hat dann aber fatale Folgen. Denn, warum sollten sich die anderen 15 EU-Länder in Zukunft mühen, ihren Haushalt zu sanieren?

Irgendwann ist aber immer Zahltag und Schluß mit Lustig. - Und zwar für alle Menschen dieser Erde. Unsere Entscheidungsträger wissen dies sehrwohl. Sie betreiben Konfiktverdrängung - obwohl es bereits brauchbare Lösungsansätze gibt, siehe Wörgl ( erfolgreicher Modellversuch in Östereich) mit seiner Zins-Umlaufsicherungsgebühr! Z.B.- jeder Euro, der nicht gleich wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt wird, wird mit einer Umlaufsicherungsgebühr belegt, die der Staatskasse zufließt. Dies verhindert das Spekulantentum, weil es sich nicht mehr lohnt "sein Geld zurück zubehalten" und auf ein lukrativeres Investment zu warten.

Das Gleichnis mit dem St. Joseph Pfennig kennt auch jeder.-> Die unvorstellbare Geldvermehrung von nur einem Pfennig, der vor über 2000 Jahren vom Pflegevater Jesus angelegt worden wäre. Common sense, - wenn wir also wissen, dass das Loch gestopft werden muß bevor wir wieder Steuergelder in den Wirtschaftskreislauf pumpen, warum fangen wir dann nicht langsam damit an?

Klar, - natürlich ist es nicht einfach eine Gewinnkappungsgrenze einzuführen. Das Kapital findet immer einen Weg. Beispielsweise könnten dann die mächtigen Kapitalisten in Grund und Boden spekulien, weil unser Grundgesetz das Eigentum schützt. Das bedeutet einen schweren Eingriff in unser GG. Es muß aber etwas gemacht werden, wenn wir nicht in der baldigen Katastrophe enden wollen. Der Kapitalismus und der Kommunismus sind beide nicht das Gelbe vom Ei und können langfristig der Gier nicht widerstehen. Suchen wir nun gemeinsam nach einer weltumspannenden Alternative. Gut, unsere Entscheidungsträger tun ihr Bestes und haben auch schnell gehandelt. Zaubern können sie nicht, aber es muß nun -engpasskonzentriert - DER ZINS - als die eigentliche Ursache des Problems -, muß kuriert werden und nicht weiter am Symptom rumgedokter werden.

Es ist himmelschreiend wie blöd wir Menschen doch immer noch sind. Statt das leistungslose und gigantische ( unvorstellbare ) Zinseinkommen einiger Kapitalisten zu kappen, produzieren wir wieder einmal große Heere von Arbeitslosen. Der Zins ist eben nicht der Schmierstoff , der unsere Volkswirtschaft am Laufen hält.

Glückauf
Willi Heinz
 
 
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