Die Winterdepression
Sie tritt in den Herbst- und Wintermonaten auf und verschwindet oft auch im Frühling, wenn die Tage wieder länger und heller werden. Die Winterdepression geht oftmals mit dem Verlust des Energieniveaus einher, mit Schlappheit und Lustlosigkeit, einem erhöhten Schlafbedürfnis und auch dem Verlangen nach Süßem.
Fast jeder Dritte ist betroffen
Die Winterdepression ist ein altbekanntes Phänomen in nördlichen Ländern, aber auch in Mitteleuropa. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Schon früher ruhte im Winter die Feldarbeit und die Menschen waren weniger aktiv. Dies passt nicht mehr zum heutigen Lebenswandel. Das Aktivitätsniveau bleibt bei den meisten Arbeitenden über das ganze Jahr gleich, nicht jeder kommt mit dieser Umstellung klar. Der Körper befindet sich bei den Betroffenen eher in einem Winterschlaf.
Jeder ist mal schlecht drauf
Nicht jedes Stimmungstief ist gleich eine schwere Erkrankung und jeder Durchhänger eine Depression. Werden aber die Dinge die vorher von Interesse waren uninteressant, fühlt man sich nach dem Schlaf eher wie gerädert und sind gute Laune und Entspanntheit eher selten, dann sind das alles Faktoren, die auf eine Winterdepression deuten.
Depressionen sind behandelbar
Keiner muss sich dem Schicksal fügen und mit seiner Depression leben. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten sich aus dem Stimmungstief zu holen.
Bewegung im Freien- tun Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit
Tägliche mindestens eine halbe Stunde Bewegung draußen, dies erhöht die Lichtzufuhr, die im Winter fehlt.
Viel Obst und Gemüse
Gerade im Winter ist es wichtig sich gesund zu ernähren, damit der Körper gefeit ist vor Erkältungen und genügend Abwehrkräfte hat. Ist man krank und bettlägerig, hat das Stimmungstief größere Chancen sich zu verfestigen.
Aromatherapie
Bergamotte- und Jasmin Öl in der Aromalampe hellen die Stimmung auf. In gut sortierten Apotheken oder in Versandapotheken können die ätherischen Öle bezogen werden.
Pflanzliche Präparate
Bewährt hat sich auch das Johanniskraut in der lichtarmen Zeit. Freiverkäufliche Präparate bietet jede Apotheke oder Versandapotheke an. Sollten sich die Symptome nicht bessern und den Patienten Selbstmordgedanken plagen, so ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.
Stimmungstief und Winterdepression in der kalten Jahreszeit sind keine Seltenheit. Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Heißhunger sind erste Anzeichen. Neben Bewegung und gesunder Ernährung können erste Symptome mit Aromaölen oder pflanzlichen Präparaten aus den Apotheken angegangen werden.
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