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Depression im Blick der Öffentlichkeit - Vorsorge möglich

Autor: Medivendis | Erstellt am: 19.11.2009 | Gelesen: 938
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Kleiner Leitfaden rund um Depressionen und depressive Verstimmungen.

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Depression steht wieder verstärkt im Blick der Öffentlichkeit – Vorsorge möglich?

Der Selbstmord von Nationaltorhüter Robert Enke am 10. November 2009 hat eine Diskussion um Depressionen ausgelöst.

Volkskrankheit Depression?

In der Tat ist niemand vor einer Depression geschützt. 5 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Depressionen. Das sind fünf Millionen Menschen. Zwar ist die Selbstmordrate in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken; andererseits sind dennoch 10 Prozent aller Krankmeldungen auf psychische Probleme zurückzuführen.

Wodurch macht sich eine Depression bemerkbar?

Depressionen kündigen sich häufig an: Dem Betroffenen fallen kleinste Dinge, beispielsweise Zähneputzen, immer schwerer. Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit mit Gewichtsabnahme sind weitere Anzeichen einer Depression. Der Verlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden und Hoffnungslosigkeit verdeutlichen den ernsten Zustand eines Betroffenen. Vor allem im Spätherbst treten Depressionen verstärkt auf: Kälte, wenig Licht und mangelnder Aufenthalt im Freien tragen zu einer Depression bei.

Tabuthema Depression

Häufig wird eine Depression geheim gehalten – vor allem am Arbeitsplatz. Betroffene leben oft mit der Angst, Schwäche eingestehen zu müssen. Ist man depressiv, so erfasst die Krankheit jeden Lebensbereich. Wichtig ist es jedoch, dass alle Beteiligten – der Betroffene, seine Familie und sein privates Umfeld und der Arbeitgeber – offen mit der Situation umgehen.

Vorbeugung & Behandlung

Dabei sind Depressionen gut therapierbar. Vorbeugend sollte man sich sein Zuhause so einrichten, dass der Wohlfühlfaktor möglichst hoch ist: Helle Anstriche, möglichst viel lichtdurchflutet und entspannungsfördernd. Halten Sie Stress möglichst fern, belasten Sie sich nicht unnötig und stürzen Sie sich nicht in mehr Schwierigkeiten, als Ihnen gut tut. Antidepressiva beispielsweise sind in ihrer Wirkung inzwischen gut erforscht. Eine andere Behandlungsmethode ist z.B. die Lichttherapie. Hierbei „duscht" der Patient quasi im Licht, d.h. er befindet sich vor einer Lichtquelle. Das Licht bei der Behandlung ist von hoher Intensität, d.h. ca. 10000 Lux. Weitere Informationen erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich unter www.arzneimittel.de

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