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Dementenschutz in der Klinik

Autor: dmartin | Erstellt am: 22.06.2010 | Gelesen: 744
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Hohe Sicherheit und mehr Freiraum durch moderne Technologien

Dementenschutzsystem  der Fa. Martin Elektrotechnik
Dementenschutzsystem der Fa. Martin Elektrotechnik
Herr Meier ist 87 Jahre alt und sucht seine Familie, seine Frau die schon seit über 10 Jahren tot ist und seinen Bruder der im Krieg gefallen ist. Herr Meier hat leider vergessen dass beide gestorben sind, denn Herr Meier ist dement. Sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr wirklich aber an das längst vergangene erinnert er sich noch sehr genau, also macht er sich manchmal auf die Suche. Früher hätte man Herrn Meier einsperren müssen, denn wäre er fortgelaufen, hätte sich in Lebensgefahr begeben, diese Verantwortung konnte niemand tragen. Er hätte die meiste Zeit in einem Zimmer verbracht oder vielleicht hätte man ihn auch auf dem Flur entlang spazieren lassen. Ab und zu wäre er mal an die frische Luft gekommen, wenn eine Schwester mit ihm eine Runde im Garten gedreht hätte. Den Pflegekräften brach es oft das Herz, diese lieben Menschen einzusperren und auch Angehörige fühlten sich sehr unwohl bei dem Gedanken. Immerhin mussten sie den Patienten ganz offiziell einweisen lassen. Ansonsten wäre diese Art der Betreuung nie erlaubt gewesen.

Zum Glück von Herrn Meier hat die moderne Medizin etwas entwickelt, dass ihm erheblich mehr Freiheit ermöglicht und sich nicht mehr nur auf einen Raum und den Flur beschränkt. Er kann im ganzen Gebäude spazieren gehen, darf auf dem Balkon in der Sonne sitzen, sich einfach frei bewegen, wie all die anderen auch. Er wird nicht ständig von jemanden begleitet der ihm oft völlig fremd ist, fühlt sich nicht mehr verflogt. Manche bezeichnen diese Errungenschaft als Freiheitsberaubung, Herr Meier würde sie wohl „Freiheitsgewinnung" nennen.

Die Martin Elektrotechnik GmbH hat ein innovatives Dementenschutzsystem mit dem Namen "Raphael" entwickelt, doch für Herrn Meier ist es nur eine tolle Armbanduhr. Die meiste Zeit ist er sich gar nicht bewusst dass er sie trägt, zwischendurch zeigt er sie stolz herum, denn sie gefällt ihm gut. Es handelt sich um einen Sender der auch „elektronische Fessel" genannt wird, er löst einen Alarm aus sobald sich Herr Meier der Ausgangstür nähert. Im Schwesternzimmer und in anderen Räumen ertönt ein Gong, und über das Telefon kommt eine automatische Ansage dass ein Patient gerade versucht das Gebäude zu verlassen. Dadurch ist es dem Pflegepersonal umgehend möglich, den Patienten mit sanften Worten zur Umkehr zu bewegen.

Faszinierend ist das sowohl Herr Meiner als auch andere Patienten ihre Fluchtversuche erheblich eingeschränkt haben, seit sie sich so frei bewegen dürfen, noch ist allerdings nicht genau geklärt warum das der Fall ist. Es hat aber dazu geführt dass eine ganze Reihe Patienten schon länger kein Armband mehr tragen müssen und sie immer noch frei im Haus bewegen dürfen. Auch Herrn Meier geht es seit dem sichtlich besser, er ist viel entspannter, ruckelt nicht mehr an Türen oder läuft nervös den Flur rauf und runter. Trotz seiner bedauerlichen Krankheit führt er ein relativ freies und glückliches Leben.

Diese neue Technik ist ganz bestimmt keine Freiheitsberaubung, denn das wäre laut Justiz genau das Gegenteil, nämlich den Patienten zurückholen und einsperren, wenn er doch einfach nur ein bisschen durchs Haus laufen will.

Autor:
Dieter Martin
Martin Elektrotechnik GmbH
Dr.-Gartenhof-Straße 4
97769 Bad Brückenau
Telefon: +49 (0)97412555
Fax: +49 (0)97415343
E-Mail: info@martin-elektrotechnik.de
Webseite: www.martin-elektrotechnik.de

 
 
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