Wenn in den Bewässerungssystemen und Abwasservorrichtungen von Gebäuden aller Art ein Schaden auftritt, kann man mit einer Rohrkamera genau ermitteln wo sich die defekte Stelle befindet. Wasserleitungen und Abwasserrohre liegen meistens in den Wänden, Decken oder Böden und da kommt man nicht so leicht ran. Ds Wasser sucht sich den einfachsten Weg und somit kann auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass sich der Schaden dort befindet, wo es austritt. Bevor ganze Wände aufgestemmt werden, um auf eigene Faust nach dem Schaden zu suchen, sollte ein Hausbesitzer ein Unternehmen beauftragen, dass eine Rohrkamera besitzt.
In der Regel ist jeder Gas-, Wasser- und Heizungsinstallationsbetrieb im Besitz einer Rohrkamera, weil sie auch Reparaturen durchführen. Für die Instandhaltung von Heizungs- und Wasserleitungen oder Ablüftungsschächte wird ebenfalls eine Rohrkamera eingesetzt. Heizungsleitungen liegen oft im Fußboden der in Decken, was beim Einbau nicht bedacht wird ist, dass auch diese Leitungen altern.
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass wenn die Leitungen einmal verlegt sind und der Estrich aufgebracht ist, bleiben die Rohre mindestens 30 Jahre intakt. Wenn nicht gerade der Estrich aufgeschlagen oder in den Fußboden ein Loch gebohrt wird werden die Rohre nicht beschädigt. Das Problem ist aber, dass sie die Innenrohre mit der Zeit verkrusten, Armaturen und Ventile verstopfen und dadurch die Heizkreise nicht mehr effizient arbeiten. Mit einer Kanalkamera kann der Zustand der Innenrohre überprüft werden und wenn erforderlich die entsprechenden Maßnahmen zur Reinigung ergriffen werden. Nur freie Rohre lassen eine Fußbodenheizung effizient arbeiten. Wenn das nicht der Fall ist steigt der Energieverbrauch kontinuierlich und die Heizleistung sinkt.