(Online-Artikel.de) - Das sich Stars für wohltätige Zwecke einsetzten ist klar. Bestes Beispiel ist Angelina Jolie. So wie es scheint folgt hier jetzt auf dem selben Weg der Fußballer David Beckham.
David Beckham forderte heute die Welt auf, nicht die Augen vor der "schockierenden und tragischen" Situation zu verschließen. Er wies auf die hohe Kindersterberate in den Entwicklungsländern hin.
Beckham sprach nach seiner Rückkehr von seiner Reise aus Sierra Leone als Goodwill-Botschafter für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).
Was er gesehen habe, so Beckham, lässt kein längeres Zögern der Welt mehr zu. "Wir können nicht die Augen verschließen und dulden das Zehntausende Kinder in der dritten Welt sterben, obwohl das vermeidbar wäre", so der dreifache Familienvater. Beckham weiter: " Es ist tragisch und schockierend zu sehen, dass in Sierra Leone eines von vier Kindern stirbt bevor es fünf Jahre alt ist. Besonders schlimm ist es, da die Lösung so nahe liegt."
Mögliche Maßnahmen könnten ergriffen werden, um zu verhindern das so viele Kinder sterben müssen. Zum Beispiel könnten die Kinder gegen Masern geimpft werde, was ein sehr geringer finanzieller Aufwand zu sein scheint. Außerdem könnte man den Familien Moskitonetze austeilen, um den Überträgern von Malaria, Moskitos der Gattung Anopheles, daran zu hindern, den Erreger weiterzugeben.
"Das Leben dieser Kinder zu schützen, ist die oberste Priorität der UNICEF-Botschafter und ich hoffe, dass ich durch meine Popularität einen Teil dazu beitragen kann damit die Kinder nicht in Vergessenheit geraten", sagte der Fußballer. Beckham verbrachte 4 Tage in Sierra Leone.
Nach Angaben von UNICEF sterben jeden Tag mehr als 26.000 Kinder unter fünf Jahren weltweit, die meisten aber in der dritten Welt, dennoch an vermeidbaren Ursachen.
Etwa 27% der Kinder unter fünf Jahren sterben in Sierra Leone, was aus einem Bericht von UNICEF vom Dienstag hervorgeht: The State of the World´s Children (SOWC) 2008.
Hoffen wir, dass David Beckham einen Teil dazu beitragen konnte, damit diese Kinder nicht in Vergessenheit geraten und ihnen geholfen werden kann. Jeder kann helfen, tun Sie es.
Bild: UNICEF press office
Lisa Wey