Die Mobilfunkanbieter haben immer mehr den neuen Trend erkannt. Die Richtung geht klar in den Bereich
Datentarife. Besonders die
Datentarife für Flatrates werden immer beliebter. Vorteil eines solchen Tarifes ist die Möglichkeit, dass man als Kunde unbegrenzt im Internet surfen kann. Allerdings wurde der Flatrate in den letzten Monaten ein Riegel vorgeschoben. Viele Anbieter erlauben demnach bloß noch ein monatliches Transfervolumen von 5 Gigabyte – 10 Gigabyte.
Diese Transfermenge ist allerdings ausreichend wenn man lediglich normal im Internet surft. Wenn diese Geschwindigkeit überschritten wird, so drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit von
UMTS auf
GPRS. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, die Geschwindigkeit wird von 384 Kbit/s auf maximal 64 Kbit/s reduziert. Besitzt man eine UMTS Flatrate mit HSDPA, so ist die ganze Drosselung noch schlimmer. Dank des Datenturbos
HSDPA können in der Realität Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s erreicht werden. Diese Geschwindigkeit ist vergleichbar mit einem mittleren
DSL Anschluss.
Des Weiteren gibt es noch die Erweiterung
HSUPA. Mit HSUPA ist es möglich, dass die Upload-Geschwindigkeit bis zu 1,45 Mbit/s betragen kann. Diese Erweiterung ist besonders für Fotoreporter interessant, da somit die Daten schnell an die jeweilige Redaktion gesendet werden können. Voraussetzung für diese genannten Geschwindigkeiten ist natürlich die Verfügbarkeit des UMTS. Die großen Mobilfunkanbieter haben jedoch ihr UMTS-Netz fast flächendecken ausgebaut. Somit werden 99% in Deutschland mit UMTS abgedeckt. Neben der mobilen Freiheit ist aufgrund der hohen Netzdichte, eine UMTS Verbindung auch für ländliche Regionen bzw. DSL Randgebiete geeignet. Vor Vertragsabschluss sollte allerdings eine genaue Recherche, zum Beispiel ein
UMTS Vergleich betrieben werden. Möglichkeiten gibt es dazu im Internet zu genüge.
Torsten Heinsius