Mit dem Aufkommen der sogenannten externen Festplatten wurde ein vornehmliches Problem in der IT-Branche gelöst. Dank dieser Speichermedien wird man schnell und ohne Aufwand dem Platzmangel auf dem eigenen Rechner oder dem Laptop Herr. Immer leistungsfähigere Systeme und Software benötigen zwangsläufig auch immer größere Datenmengen und die müssen irgendwo abgelegt werden. Und dieser Bedarf wird – davon kann man getrost ausgehen – in der Zukunft weiter steigen. Zu groß ist das Potential, zu vielfältig die Möglichkeiten, als dass man sich hier mit den aktuellen Grenzen zufrieden geben würde. Die neusten Generationen von externen Festplatten kommen ohne eine zusätzliche Stromquelle aus. Sie versorgen sich allein über den USB-Anschluss durch den PC oder Laptop mit dem nötigen Strom.
Das lässt sich erst seit noch nicht so langer Zeit bewerkstelligen. Das Kabel zwischen der Festplatte und der Steckdose fällt also weg. Doch nicht nur das, während die Kapazität weiter steigt, wird das Format der Speichermedien immer kleiner. Ein Terabyte Speicherplatz auf der Größe einer Scheckkarte - wer hätte das ein paar Jahre zuvor noch für möglich gehalten? Zudem sorgt eine ganze Palette von hochwertiger Software dafür, dass die Daten sicher sind. Man sollte unbedingt über ein Programm verfügen, dass bei
Festplatten Diagnose und Fehlerbehebungsverfahren durchführen kann. So vermeidet man unnötigen Datenverlust und Ärger. Eine solche Software macht sich meistens schon nach dem ersten oder zweiten Einsatz bezahlt.
Da professionelle Datenrettung ein teures Unterfangen ist, ist es vernünftig sich gut auszurüsten und erst einmal selbst alle Register zu ziehen. Eine gute Software spart einem so bares Geld. Zudem kann man mithilfe dieser Software häufig Backups erstellen und die Festplatte regelmäßig kontrollieren. Auch gegen bewusste Datenzerstörung beispielsweise durch Computerviren haben diese Programme Einiges in der Hand. Übrigens, wer auf seiner externen Festplatte große Datenmengen archiviert, sollte beachten, dass nach einigen Jahrzehnten ohne Stromzufuhr die Daten verloren gehen.
Andreas Mettler