Wissen macht sicher, Wissen ist Macht, Wissen zu Geld machen, Wissen ist Zukunft; und was sonst noch alles, was man immer wieder zu hören bekommt. Warum ist dies alles so wahr, aber unsere Wirklichkeit so völlig anders ? Auch wenn es vielleicht keine erschöpfende Antwort hierauf gibt, gibt es vielleicht doch einige Hinweise, die man für die kleine Alltagswelt beispielsweise eines wissenintensiven Unternehmens gebrauchen könnte.
Das Nahziel ist erreicht, wenn kleine, mittlere und insbesondere wissensintensive Unternehmen sich im eigenen Bereich darauf besinnen, welches Wissen sie insbesondere zur Einschätzung von Risiken und Vermeidung von Krisen benötigen und wie sie dieses Wissen mit hohem Sicherheitsstandard aus verfügbaren Daten und Informationen überleiten und herstellen können. Das Augenmerk richtet sich an dieser Stelle auf Unterschiede und Problemübergänge zwischen Informationen und Wissen sowie auf die Verknüpfungspunkte zwischen Data Mining und Wissensbilanz. Mit dem Aufbrechen starrer Berichtswege entsteht im Marketing ein neuer Bedarf nach entscheidungsorientierten Analyselösungen. Diese müssen präzise und übersichtlich aus den zahlreichen Unternehmensdaten herausgearbeitet werden. Vgl. Jörg Becker: Data Mining als Wissensbilanz-Zubringer, ISBN 978-3-8370-2163-9:
- Die unverstandene Krise
- Information ist nicht gleich Wissen
- Rückbesinnung auf die Wissensbilanz
- Für Wissensfaktoren angenommene Bewertungen
- Angenommene Wissensbilanz-Ampeldiagramme
- Informationssysteme im Wissensbilanz-Portfolio
- Nach verborgenen Informationsadern schürfen
- Beispiele für Methoden und Verfahren
- Data Mining vergrößert Analyse-Aktionsradius
- Informationen im Daten-Warenhaus lagern
- Symbiose zwischen internen und externen Daten
- Daten „schrubben", bereinigen, filtern
- Data Mining im Potential-Portfolio der Wissensbilanz
- Verknüpfung Data Mining und Wissensbilanz
- Ausblick
Wenn ein sowohl der Sache als auch der Örtlichkeit nach zunächst so begrenzt erscheinendes Problem wie eine Wohnimmobilien-Krise in den USA sich zu einer allumfassenden Wirtschaftskrise der Welt aufschaukeln kann, so kann etwas im Grundsatz nicht stimmen. Eine solche Verwundbarkeit kann sich weder unsere Gesellschaft als Ganzes noch jedes fiktive wissensintensive Unternehmen im Kleinen leisten. Hier muss noch grundsätzlich nachgeforscht werden, wieweit Informations- und Wissensmängel daran beteiligt gewesen sein konnten. Obwohl die Möglichkeiten eines Unternehmens auch in der Realität des globalen Rahmens kaum vorhanden sind, könnte jedoch die Vorsorge im eigenen, noch überschaubaren Wirkungsbereich verstärkt werden. Eine Möglichkeit bestünde vielleicht im umfassenden Denkansatz einer Wissensbilanz gepaart mit diversen hieraus ableitbaren Maßnahmen und Handlungsempfehlungen wie beispielsweise den hier als herausgesuchtem Einzelfall angesprochenen Werkzeugen und Denkweisen des Data Mining. Vgl. Jörg Becker: Data Mining als Wissensbilanz-Zubringer, ISBN 978-3-8370-2163-9.
Jörg Becker
www.beckinfo.de