Urlaubsparadies Estoril
Die Region Etoril an der „portugiesischen Riviera" wird nicht ohne Grund auch die „Badewanne der Lissabonner" genannt und gilt als Rückzugsort und wunderschönes Urlaubsparadies. Über das ganze Jahr hinweg kann man hier als Tourist die Sonne und angenehme Temperaturen genießen.
Die Küste ist zwar vorwiegend steinig, aber ist gespickt mit weißen Sandstränden mit verschiedenen Größen und Bevölkerungsdichte. Auch für die Sporturlauber wurde diese Region innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte immer beliebter. Golfer werden von den hervorragenden Angebot an Golfplätzen angelockt, Segler lieben den kristallblauen Ozean und Windsurfer finden hier einen riesigen Spielplatz mit regelmäßigen Wettbewerben in verschiedenen Größenordnungen.
Diese vielseitige und wunderschöne Urlaubs-Kulisse diente wohl auch als Geburtsstätte einer der berühmtesten Figuren unserer Pop-Kultur: James Bond. In dem Fünf-Sterne-Hotel mit dem klangvollen Namen „Palacio Estoril" kehrte damals der ehemalige Offizier des US-Marinegeheimdienstes Ian Fleming ein und dort flossen die wichtigen Notizen zu seinem Roman aus der Feder. Der britische Geheimagent James Bond erfuhr seine ersten Abendteuer in dem – inzwischen auch neu verfilmten – Roman „Casino Royale".
Zweifellos wurde Fleming auch von dem Casino inspiriert, auf welches sein Blick gefallen sein musste, wenn er aus dem Fenster des Palacio Estoril schaute. Das Casino Estoril war zu der Zeit als Fleming seinen ersten Roman schrieb schon das größte
Casino Europas und ist es auch noch heute. Es ist etwa 18 Kilometer von Lissabon entfernt und bietet Platz für eine Zahl von 1100 Gästen.
Auf der Fläche des Casinos verteilen sich die verschiedensten Spieltische, welche die ganze Vielfalt des Casino-Spiels darbieten und auch ungefähr 1000 Automaten. Mit dieser Ausstattung ist das Casino Estoril nicht nur ein Mekka für die Zocker der Region, sondern auch Anlaufpunkt für allerhand Touristen, die an einigen Abenden ihres Urlaubs mal am Prestige der Einrichtung teilhaben wollen. Allzu viele Spione sollten heute wohl nicht mehr unter den Besuchern sein, aber so mancher fühlt sich dabei sicher noch äußerst inspiriert.