Das sogenannte
Public Design sieht sich immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Nicht nur müssen im öffentlichen Alltagsgebrauch eingesetzte Gegenstände sich als robust gegen Wind und Wetter erweisen, auch sollte der Mensch mit ihnen problemlos umgehen können. Gleichzeitig gilt es, standardmäßig unvorhergesehene Belastungen mit einzuplanen, so zum Beispiel wenn ein Auto gegen einen Verkehrspoller stößt. Der Schaden an Auto und Poller sollte dabei minimiert werden; gut durchdachtes Ineinandergreifen von
Public Design und Stadt-/Verkehrsgestaltung sollte eine solche Gefahr allerdings erst gar nicht aufkommen lassen.
Designbüro muss aber auch Aspekte wie einfache Instandsetzung, Reinigung und Wartung solcher Stadtmobiliarien mit in die Planung einbeziehen. Die Objekte sind schließlich selbst bei optimaler Planung und Umsetzung anfällig für das Problem Mensch: So muss eine Parkbank zum einen so ausgelegt sein, dass sie auch hohes Gewicht, kurzfristig höhere Belastungen und regelmäßige Reinigungsvorgänge etc. aushält – nicht zu vergessen ist dabei allerdings, dass sie dem Benutzer auch weiterhin Komfort bieten soll. Die Brücke zwischen allgemeiner Gebrauchstauglichkeit und den hohen Anforderungen alltäglichen Einsatzes zu schlagen ist die Aufgabe, die ein Designbüro für effizientes Public Design umsetzen muss.
Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Aspekt ist neben einfacher und kostengünstiger Instandhaltung der Objekte allerdings auch eine einfache und kostengünstige Fertigung. Es ist sorgfältig zwischen billigen Materialkosten und langfristiger Haltbarkeit abzuwägen. Nicht zuletzt sind im Public Design darum auch stetig neue Entwicklungen der Fertigungstechnik und Materialforschung mit in die Planung einzuarbeiten. Innovation ist nötig, um für die Anforderungen gewappnet zu sein, denen sich die Stadtmobiliarien ausgesetzt sehen.
So müssen Designbüro und ausführende Betriebe Hand in Hand arbeiten, um effizient nutzbare Alltagsgegenstände planerisch und gestalterisch umzusetzen. Nutzungsstudien und Forschungsarbeit sind wichtig, um den wachsenden Anforderungen an Stadtmobiliarien und verkehrstechnische Systeme gerecht zu werden.