Erschrecken Sie nicht. Im folgenden Text wird es um Miliarden, um Banken, um Zinsen, und um sehr wahrscheinlich korrupte Politiker gehen. Das ist doch alles sehr ermüdend, denken Sie, dieses Lamento über die Finanzkrise, das kann doch niemand mehr hören. Doch halt! Ich werde Ihnen im folgenden darlegen, dass die Steuern eines ganzen Monats von Ihrer Regierung für etwas völlig unsinniges ausgegeben werden. Vielleicht ist Ihnen das ja nicht egal, dann werden Ihnen die folgenden Zeilen das Ausmaß dieser Affäre vor Augen führen. Und einen relativ einfachen Weg aufzeigen, wie wir uns die Kohle wiederholen können.
45 Mrd. zahlt der Staat dieses Jahr 2010 an Zinsendienst für einstmals geliehenes Geld. Drei viertel der neu aufgenommenen Schulden von 60 Mrd. sind also schon mal verplant, um die alten Zinsen zu bezahlen. Für die neuaufgenommenen Schulden werden wiederum dieses Jahr nochmals 3 Mrd. fällig, das bedeutet: Der Staat nimmt dieses Jahr neue Schulden von 60 Mrd. auf, es bleiben ihm aber nur 12 Mrd. davon Und das in einer Situation, da der Staat seine Dienste wegen Geldknappheit ständig einschränken muss. Dass das nicht mehr lange gut gehen kann ist klar. Aber geht bei diesen den Staat langsam aber sicher strangulierenden Zinsen alles mit rechten Dingen zu?
Die Gretchenfrage lautet doch:
Warum verleiht die EZB Geld an Privatleute zum Zinssatz von 1%, meine Regierung aber, als deren Mitbetreiber zahlt satte 5% Zinsen???
Nun, bei wem leiht sich denn der Staat in der Regel sein Geld. Werden es einzelne Bürger sein, die der Regierung durch Ankauf der Staatsanleihen aus der Patsche helfen? Die Antwort auf diese Frage wird von der Regierung als geheim eingestuft (siehe youtube: Panorama Bericht 2004 „Staatsgeheimnis Bundesanleihen") Die Antwort liegt trotzdem auf der Hand: Weil das Geld immer den Weg des höchsten Profits geht. Es wird nicht von kleinen Bürgern kommen, die ihr Geld ehrlich verdient und erarbeitet haben Sie können beim Ankauf der Staatsanleihen nicht mit den Grosssbanken, d.h. den hinter ihnen stehenden Eigentümerfamilien konkurrieren. Denn die bekommen Geld fast unbegrenzt zu einem Spottpreis von 1% von der EZB (also dem Staat selbst) hinterhergeworfen. Das Hütchenspiel geht wie folgt: Die Banker werden auch dieses Jahr erstmal zur EZB in Frankfurt fahren, sich die 60 Mrd. drucken lassen und dann ein paar Meter weiter bei der Finanzagentur BRD dem Staat seine Staatsanleihen abkaufen, und ihm damit grosszügig sein eigenes Geld für 4 – 5 % Zinsen zurückzuleihen.
Es gibt viele und einfache Wege, die Staatsausgaben im Zaum zu halten. Privatbankern astronomische Summen zuzuschieben ist keiner davon. Seitens unserer für dieses Verwirrspiel zuständigen Politiker ist diese Anleihen-Charade ein Fall von schwerer Untreue. Hier habe ich bewusst den juristischen Ausdruck gewählt. Denn noch funktioniert unsere Gerichtsbarkeit. Noch funktioniert unsre Presse. Ebenso unser Parlament.
Und jetzt zeigt sich die Möglichkeit, daß ein vierzehntes Monatsgehalt keine Utopie bleibt. Es bedarf nur ein paar hundert aufgeweckte Bürger, sowie eine Handvoll Presse- und Frensehleute um den Verschiebebahnhof mit den Staatsanleihen publik zu machen. Der Sachverhalt ist entgegen anderen Finanzmachenschaften relativ einfach darzustellen, die eingeweihten Politiker haben dem Volk unermesslichen Schaden zugefügt, und können belangt werden. Dann kommen auf das Volk und auch damit auch auf Sie nächstes Jahr eine erkleckliche Gewinnausschüttung zu gute.
Paul Edward
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