Samsung SGH-i900
Seit das iPhone auf dem Markt ist, gibt es immer mehr Konkurrenz-Geräte, die dem Apple-Kult-Handy – vor allem in ihrer äußeren Form – sehr ähnlich sind. Auch das
Samsung Omnia, auf dem das Betriebssystem Windows Mobile installiert ist, erinnert mit seinem großen Touchscreen an das
iPhone.
Mit seiner Ausstattung hat das Samsung-Gerät durchaus einiges zu bieten: HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s, WLAN, Bluetooth, Kamera, Touch-Player, UKW-Radio, GPS-Empfänger etc. Für die Speicherung von Musik stehen wahlweise 8 oder 16 BG zur Verfügung; eine Aufstockung auf 32 GB durch eine zusätzliche Speicherkarte ist möglich.
Der Mulitmedia-Player hinterlässt einen guten Eindruck. Die Kamera weist allerdings eine kleine Schwäche auf: Wählt man die Funktion aus, dauert es recht lange, bis sie aktiviert ist. Sind mehrere Programme parallel geöffnet, versagt sie gleich ganz den Dienst. Bildqualität und Bedienung sind dann aber recht gut.
Die Einstellungen für die Internetkonfiguration sind bereits für alle Netze voreingestellt und können per Knopfdruck ausgewählt werden. Als Browser ist nicht der Internet-Explorer, sondern zunächst Opera Mini aktiviert; dies kann aber umgestellt werden.
Der Touchscreen ist wesentlich unempfindlicher als der des iPhones und reagiert mitunter schwerfällig. Drückt man dann aber zu fest, löst man gleich eine Funktion aus, statt nur zu scrollen. Auch Eingaben über die virtuelle Tastatur gestalten sich als schwierig, da die Tasten sehr klein sind. Installiert ist auch eine Navigationssoftware. Allerdings dauert es sehr lange, bis die eigene Position ermittelt ist. Der integrierte GPS-Empfänger überzeugt also nicht unbedingt.
Insgesamt handelt es sich um ein gutes Handy, das aber auch einige Schwächen hat. Gegenüber dem iPhone hat es Vorteile – wie die mögliche Ergänzung auf 32 GB – aber auch deutliche Nachteile – insbesondere in Sachen Touchscreen.