Rudergeräte Tipps vom Personal Trainer
Seit mehreren Jahren schon ist das
Rudergerät nicht mehr ein Trainingsgerät nur für aktive Ruderer, sondern eigentlich für alle, die ihr Kraft- und Ausdauertraining machen möchten. Die Ruderbewegungen sind spezifisch und deshalb können auf dem Gerät bestimmte Muskelgruppen trainiert werden. In erster Linie ist die Muskulatur von den Armen, Beinen und auch Schultern am Training sehr intensiv beteiligt.
Das Rudergerät als alternatives zum Crosstrainer
Da man auf dem Rudergerät ziemlich schnell müde wird, wäre es ratsam, das Gerät als Ergänzung zum Training auf anderen Fitnessgeräten zu betrachten. Es ist ideal als Konditionstraining nach dem Ausdauertraining zum Beispiel am Crosstrainer oder auf dem Laufband. Für das Training mit dem Ziel Fettverbrennung eignet sich das Gerät nicht besonders gut, weil es einfach zu lange dauert, bis es zur Fettverbrennung kommt und erfordert von den Trainierenden viel Kraft, was für Anfänger ziemlich problematisch sein könnte. Falls man jedoch genügend notwendige Kraft für das Training auf dem Rudergerät hat, wird auch das Ziel Fettverbrennung realisiert. Dazu kommt es jedoch erst nach etwa 40 Minuten Training, deshalb ist das für Anfänger eher unmöglich.
Wer jedoch intensiv trainiert, wird schon nach ziemlich kurzer Zeit merken, dass die Muskeln größer und stärker geworden sind. Also Muskelzuwachs und Konditionstraining sind die wichtigsten Ziele, die man sich von dem Training auf dem Rudergerät erhoffen kann.
Also nicht nur Kanusportler und Kraftsportler können vom Training auf dem Rudergerät profitieren, sondern auch Freizeitsportler. Damit ist nämlich sanftes Fitnesstraining für alle möglich, besonders wenn es um Fettabbau und Muskelaufbau geht. Attraktiv ist das auch, weil es die Möglichkeit des Trainings zu Hause bietet, völlig unabhängig vom Wetter und von der Jahreszeit.
Rudern für die Gesundheit
Das Gerät findet seine Anwendung auch in Rehabilitationseinrichtungen, wo sogar Patienten mit Problemen des Bewegungsapparates (Entzündung der Gelenke, Erkrankungen am Knie) trainieren, um ihre Muskelkraft zu stärken. Das Training kann auch unter Kontrolle der Cardiowerte verlaufen, da professionelle Rudergeräte einen Brustgurt zum Messen von den Werten besitzen.
Die Wahl des richtigen Gerätes ist nicht einfach, denn es gibt vier unterschiedliche Bremssysteme, mit denen die Rudergeräte ausgestattet werden.
Man unterscheidet auch noch zwei Systeme, die für die Benutzer von großer Bedeutung sein können. Die eine Variante ist mit einem Seilgriff für beide Hände ausgestattet und die zweite Variante hat Ausleger und zwei Rudergriffe, einen für jede Hand. Während die erste Möglichkeit viel Koordination vom Sportler erfordert, ist das Training mit dem Seilgriff viel praktischer und einfacher in der Bedienung.
Wer das alles schon weiß, sollte sich auch Informationen über das Funktionieren und Bedienen von Rudergeräten holen. Am besten spricht man mit einem Fitnesstrainer und testet mit ihm verschiedene Geräte, damit man die richtige Entscheidung trifft.
Tipp vom Personal Trainer Horst Kellner
Die WaterRower Rudergerät für Liebhaber aus Naturholz