Schnelligkeitstraining
Schnelligkeitstraining ist für Sportler beinahe jeder Sportart äußerst entscheidend, damit diese ihre Leistungen auch mit zunehmender Trainingsintensität steigern können. Dabei ist es irrelevant, ob es sich bei diesen Sportlern beispielsweise um Läufer oder Radsportler handelt; sie alle sind darauf angewiesen, ihre Geschwindigkeit zu steigern, insofern sie in ihrem Sport erfolgreich sein wollen.
Es gibt mittlerweile auch im Bereich der
Supplemente legale Mittel, die dabei helfen, die gerade maximal mögliche Schnelligkeit gerade bei Ausdauersportlern besser abrufen zu können. Um beispielsweise den Sauerstofftransport auf der Zellebene optimal am laufen zu halten, gibt es hierfür ein
neues Mittel. Durch eine schnellere Sauerstoffübertragung wird einem Sauerstoffmangel entgegen gewirkt und die je nach Sportler unterschiedliche maximal mögliche Sportleistung kann besser erreicht werden.
Läufer
Für ein Schnelligkeitstraining gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die effektivste Möglichkeit zur Leistungssteigerung für Läufer ist das Schnelligkeitstraining in der Wiederholungsmethode des Intensivtrainings. Sie dient dazu, eine optimale Sprintfähigkeit beim Sportler zu gewährleisten und die Leistungseffizienz zu steigern. Diese Methode ist wie folgt aufgebaut: der Läufer sprintet über einen Zeitraum von nur 5 bis 7 Sekunden, führt 7, maximal 8, Wiederholungen aus und dies in 4, maximal 5, Serien. Zwischen den einzelnen Serien sollte eine Pause von mindestens 2 Minuten eingehalten werden, allerdings sollten die Pausen einen Zeitrahmen von 8 Minuten nicht übersteigen, da der Körper dann nicht mehr aufgewärmt ist.
Wichtig im Zusammenhang mit Schnelligkeitstraining ist im Allgemeinen, dass dieses Training möglichst früh begonnen wird. Das Grundschulalter ist dafür optimal, selbstverständlich kann man aber auch in einem höheren Alter noch mit dem Training beginnen. Auf keinen Fall darf Schnelligkeitstraining durchgeführt werden bei unaufgewärmten Sportlern. Zudem muss sich der Läufer in einem erholten Körperzustand befinden, weswegen Trainingseinheiten des Schnelligkeitstrainings nicht am Ende einer gesamten Trainingseinheit stehen dürfen, die Pausen zwischen den einzelnen Serien und vor allem eine Pause zwischen Wettkampf und Training eingehalten werden muss. Im letzteren Fall ist eine Pause von 1-2 Tagen durchaus ausreichend. Das Schnelligkeitstraining ist sofort abzubrechen, wenn der Sportler offensichtliche Ermüdungserscheinungen zeigt, da ansonsten die Verletzungsgefahr oder die Gefahr eines Kreislaufproblems zu hoch ist.
Generell gilt, dass die Distanzen des Schnelligkeitstrainings möglichst unter 25 Metern liegen sollten, was allerdings bei der empfohlenen zeitlichen Dauer der einzelnen Wiederholungen auch schwer zu überschreiten ist. Zudem sollte der Trainingsleiter darauf achten, dass die Einheiten des Schnelligkeitstrainings in einem nicht zu überzogenen Umfang stattfinden. Auch wenn es sich um eine Banalität zu handeln scheint: auch die Schuhe des Sportlers müssen für den Laufsport geeignet sein. Zur Ergänzung des Schnelligkeitstrainings ist Kraft- und Ausdauertraining anzuraten, um die Leistungseffizienz zu steigern.
Radsportler
Während sich für Läufer die Wiederholungsmethode am besten eignet, ist für das allgemeine Training und das Schnelligkeitstraining der Radsportler die Intervallmethode am geeignetsten, um die Leistungseffizienz zu steigern, da diese auch die Ausdauer fördert. Der Sinn der Intervallmethode liegt darin, die Pausen zwischen den einzelnen Einheiten so kurz zu halten, dass eine vollständige Erholung des Körpers nicht stattfinden kann, wodurch längerfristig eine Steigerung der Ausdauer bewirkt wird. Wie bei Läufern darf auch bei den Radsportlern das
Schnelligkeitstraining keinesfalls im unaufgewärmten Zustand stattfinden. Nach dem intensiven Einfahren in der Länge von etwa 20 Minuten, sollte eine kurze Phase der Trittfrequenzsteigerung stattfinden. Diese Phase sollte allerdings eine Länge von 5 Minuten nicht überschreiten, da man von einer Anfangsgeschwindigkeit von ungefähr 20 km/h nach Steigerung der Trittfrequenz auf die eigene Maximalgeschwindigkeit kommen sollte. Hierbei sollte die Gangschaltung allerdings unberührt bleiben, da es entscheidend ist, dass die Geschwindigkeitssteigerung aus dem eigenen Körper heraus kommt, nicht aus der Technik des Fahrrades.
Nach dieser maximalen Beanspruchung muss eine kurze Pause der Entspannung folgen, in der die Radfahrer ihre Geschwindigkeit wieder extrem verringern, um den vorherigen Vorgang dann noch zweimal zu wiederholen. Im optimalen Fall liegt die Trittfrequenz während dieses Trainings nun zwischen 120 und 130. Auch hier ist darauf zu achten, dass das
Schnelligkeitstraining bei Ermüdungserscheinungen abgebrochen wird, da beim Sturz des Radfahrers erhebliche Verletzungsrisiken bestehen. Außerdem ist auch hier Sorge dafür zu tragen, dass sich der Radsportler nicht übernimmt, also sich auch zwischen Wettkämpfen und Training 1-2 Tage Pause gönnt, um den eigenen Körper nicht zu überlasten. Auch die Anzahl der Einheiten des Schnelligkeitstrainings darf nicht zu überzogen sein.
Schnelligkeitstraining ist für erfolgreiche Sportler in jedem Fall unerlässlich, auch wenn es für sie ein äußerst anstrengendes und den Körper belastendes Training ist. Zudem droht bei Überforderung des Sportlers nicht nur nur die Gefahr eines körperlichen Schadens, sondern auch, dass dieser in seinen Leistungen abfällt und auch die Lust an seinem Sport verliert. Aus diesem Grund muss der Aufbau des Schnelligkeitstrainings gut durchdacht werden.