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Das Kapital, die Macht und die integrierte Politik

Autor: bergmann1236547 | Erstellt am: 21.05.2010 | Gelesen: 1072
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Die Politik muss jetzt entscheiden was geschehen soll

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Viele stellen sich die Frage: "Warum kann man sich nicht weltweit auf eine wirksame Kontrolle der Finanzmärkte einigen?" In der Verantwortung, der Beantwortung dieser Frage, stehen die Regierungen der Nationen.

Aber genau diese demokratisch gewählten Verantwortlichen sind nicht in der Lage untereinander einen Konzens zur Beilegung und damit eine Neutralisierung der Finanzmärkte zustande zu bringen. Es sind nicht die vielen politischen Richtungen, die hier aufeinanderprallen und den Konzens nicht zulassen, sondern die Machtlosigkeit der Politik und auf der anderen Seite die Macht des Kapitals.

Das Kapital auf den internationalen Finanzmärkten - lebt und gedeiht mit Hilfe der Spekulation, in all ihren makabren Erscheinungsformen. Geld ist Kapital und bedeutet Macht und von der kann das Kapital nie genug besitzen. Es ist ein gieriger Parasit, im Felle der Volkswirtschaften und Völker, der nie genug bekommen kann.

"Geld regiert die Welt".

Diese stimmige Redewendung war und ist schon immer Realität gewesen. Für die Regierungen heißt das, die ja regieren, sie sind in diese Macht, die Macht des Kapitals und seine Machenschaften integriert, ein Bestandteil des Kapitals und wahren dessen Interessen.

Die Schäden, die durch diesen, ja sagen wir, Tatbestand angerichtet werden sind verheerend für die Volkswirtschaften und die Menschen. Wir dürfen gerade aktuell diese Schäden und Verunstaltungen der Volkswirtschaften besichtigen und machtlos auf kostenlosen Logenplätzen mit ansehen, was da passiert und zur Kenntnis nehmen. Mehr gibt es für den Menschen und das Volk nicht zu tun. Wir dürfen zwar unsere Meinung zur Sache demokratisch kundtun, aber sie herhallt ungehört in den Hallen des Kapitals, das mit Hilfe von Bankern, Ökonomen, Volkswirten und Politikwissenschaftlern alles aber auch alles widerlegt und zerlegt.

Das Kapital kennt kein Recht oder Unrecht nur Macht und Geld. Das Kapital ist auch keine Person mit der man reden könnte und Vereinbarungen treffen, nein das Kapital ist anonym und als solches nicht direkt ansprechbar.

In den Jahrhunderten, in denen das Geld (spricht das Kapital), schon regiert hat es noch niemand vermocht, diese Macht auch nur ein wenig zu bändigen. Im Gegenteil, Millionen haben für dieses Monster gekämpft, Millionen gemordet und als Zugabe ihr eigenes leben gegeben.

Natürlich gibt es viele, die jede Anstrengung auf sich nehmen um in dieser hochkapitalisierten Welt eine Wende, zum Ausgleich zu bringen, doch deren Lehren und Anstrengungen werden ignoriert und überhört. Manche haben es mit Revolutionen, Kampf und Mord versucht, doch letztlich wurden auch diese in die Macht des Geldes integriert oder korrumpiert. Das kommunistische China ist nur ein aktuelles Beispiel.

Nehmen wir einfach Jesus Christus, der für eine gerechte, friedliche und harmonisierte Welt eintrat. Man hat in gegeißelt, gemordet und letztlich das Christentum, seine Religion ins Kapital integriert und mit Hilfe seines Wortes die Menschen gepeinigt und unsägliche Kriege geführt.

Im Sinne von Religion dürfte es aber keine Kriege geben, denn das Gebot aller Religionen: "Du sollst nicht töten", schließt jeden und wirklich - jeden Krieg aus. Terrorismus ist hier eingeschlossen. Wer zuwider dieses Gebotes handelt, hat sich an Gott und der Welt versündigt. Kriege haben immer einen Materiellen Hindergrund, zum einen der Kampf gegen Armut oder zum anderen für Reichtum oder auch nur das Geld, das man mit den Waffen verdient. Kriege dürfen nicht sein - Wohlstand für alle - Frieden und Harmonie wäre die Lösung.

Solange das Kapital uneingeschränkt die Welt beherrscht und ausbeutet, wie wir es ja heute aktuell ganz besonders gut sehen und erkennen können, wird sich nichts zum Guten wenden. Wohlstand für alle ist dann nur eine Floskel.

Ein anderes Gebot sagt uns: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Knecht, Magd, Vieh, oder alles, was sein ist". Dieses Gebot soll sicherstellen, dass das Eigentum eines jeden Menschen unantastbar ist und so sollte es auch sein.

Aber in diesem Gebot, das sich alle Religionen zu eigen machen steht nichts davon, das ich mein Haben mit Hilfe von Spekulationen und Ausbeutung, gegen die Nationen und Menschen vergrößern soll. Trotzdem tut dies das Kapital tagein, tagaus und handelt gegen den Grundsatz von Eigentum.

Hier sollte die Politik einschreiten, die Gesetze schaffen, soweit sie nicht bereits vorhanden sind, um diese unrechtmäßige Eigentumsnahme (Dieberei und Betrug) zu beenden. Sie tut es nicht. Sie erklärt uns, dass ohne internationalen Konzens der Nationen, die Schaffung solcher Gesetze nicht möglicht ist. Wer`s glaubt wird selig.

Alles fängt unten an, mit einem kleinen Samenkorn und wächst nach oben und in die Breite. Es muss sich nur jemand finden, der die Saat ausbringt. Sie stehlen sich mit ihrer Ausrede aus der Verantwortung und arbeiten damit unmissverständlich dem Kapital und seinen unlauteren Methoden in die Hand. Wer das Gegenteil behauptet muss sich fragen lassen ob er noch auf dem laufenden ist.

Es muss Schluss sein damit - diese Ausrede gehört in die Mühltonne der Geschichte. Die Politik muss sich demokratisieren, neutralisieren und das Ganze sehen und sich nicht vom Kapital einlullen und nötigen lassen. Eigentlich sollte dies in der Demokratie der Standart sein.

Wolfgang Bergmann, Autor von Erneuerbaren Zahlungsmittel
 
 
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