Golfbahn - Rainer Sturm / pixelio.de
Im
Golf Onlineshop sind auch Bücher über den Golfsport erhältlich. In der Fachliteratur ist dabei häufiger vom „Grün", auch Green genannt, die Rede. Dies ist der Zielbereich einer Golfbahn. Dort wird der Golfball so gespielt, dass er nicht mehr durch die Luft befördert wird, sondern über den Boden in Richtung Loch rollt. Um dies zu erreichen wird ein spezieller
Golfschläger, der Putter, eingesetzt. Das Grün weist eine Fläche zwischen 300 und 1000 m² auf. Der Durchschnitt liegt bei 550 m². In den Sommermonaten wird das Grün täglich geschnitten und gewässert. In den Wintermonaten wird das Green gesperrt, falls Frost auftritt. Dies ist deshalb so, weil ansonsten Schäden entstehen können. Im Falle von Frost werden häufig „Wintergrüns" auf dem Fairway angelegt, welche als Ersatzgrün gelten.
Zum Messen der Geschwindigkeit, die ein Golfball beim Rollen über das Grün erreicht, wird das Stimpmeter genutzt. Dies ist eine standardisierte Schiene. Von dieser Schiene wird dann ein Golfball auf das Green gerollt. Die Geschwindigkeit des Grüns ist die Anzahl an Fuß, die der Golfball in diesem Fall zurücklegt. 8-10 auf dem Stimpmeter werden beim normalen Golfbetrieb erreicht, 11-12 wird dagegen bei Profi-Turnieren erzielt. Der Spitzenwert liegt bei 14. Dieser wird beispielsweise auf Grüns in Augusta National erreicht.
Golfarchitekten bauen bei der Planung und Errichtung des Grüns „Breaks" ein. Ein Break bedeutet, dass das Green kleinere Erhebungen und Mulden aufweist, welche der Unterbrechung und somit der Erhöhung der Schwierigkeiten dienen. In diesem Fall wird von einem ondulierten Grün gesprochen. Dies kann einfacher oder stärker ausfallen. Gespielte Golfbälle rollen dann nicht mehr geradeaus, sondern werden durch Breaks abgelenkt und verändern somit Richtung und auch Geschwindigkeit. Aus diesem Grund muss beim Putten neben das Loch gezielt werden.
Der Golfball rollt so in einer Kurve zum Loch. Wenn ein Golfspieler diese Kurve bestimmt, so wird vom „Grün lesen" gesprochen. Generell setzt dies sehr viel Erfahrung voraus. Profi-Golfer lassen sich dabei auch von ihren Caddies unterstützen.
Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de